Warentester

Wenn das Spielzeug zur Gefahr wird

Wolfgang Mulke und

Von Wolfgang Mulke und

Fr, 07. Dezember 2018 um 07:03 Uhr

Wirtschaft

In den zurückliegenden beiden Jahren fiel gut jedes vierte Kinderprodukt durch. Stiftung Warentest dringt auf strengere Vorgaben.

Vom Laufrad bis zum sprechenden Teddy: Für Kinderausstattung und Spielzeug geben die Deutschen immer mehr Geld aus, es ist ein Milliardenmarkt. Doch er birgt Gefahren – ausgerechnet für Kinder.

Der "Tatort" jagte vielen Zuschauern am vergangenen Sonntag einen Schrecken ein. Der Täter lockte kleine Kinder mittels einer manipulierten Puppe per Funk mit dem Versprechen an die Tür, dass er der Weihnachtsmann sei. Die Kinder gehorchten und ließen den Mörder ihrer Eltern ein. "Das geht?", fragt Verbraucherministerin Katarina Barley (SPD) bei einem Besuch der Stiftung Warentest und hält eine digital steuerbare Hundepuppe hoch. Hubertus Primus, Chef des Hauses, bestätigt derlei Horrorvorstellungen. Er hat auf einem großen Tisch gefährliche Kinderprodukte aufbauen lassen.

Digitale Spielzeuge zählen zu den neuen Problemfällen im Labor der Warentester. Zwei Roboter und ein Teddy mit Sprachnachrichtenempfang ...

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