"Cowfunding"

Wie lassen sich Natur- und Tierschutz mit Wirtschaftlichkeit verbinden?

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

So, 22. September 2019 um 11:23 Uhr

Südwest

BZ-Plus Im Biosphärengebiet Schwarzwald werden Konzepte entwickelt, die Natur- und Tierschutz mit Wirtschaftlichkeit verbinden sollen – das sogenannte "Cowfunding" ist nur eine von vielen Möglichkeiten.

Oben auf den Wiesen des Belchens ist die Luft frisch, die Wiese grün, die Aussicht bestens. Hinterwälder, klein gewachsene, stämmig wirkende Kühe, liegen wiederkäuend im Gras oder bewegen sich langsam, Halme rupfend, vorwärts. Ein friedliches Bild, das ohne Menschen auskommt. Doch für manches Tier hier oben dieser nur im Schwarzwald beheimateten Rinderrasse ist das Ende absehbar – im Internet. Denn unten im Tal, in Freiburg, wird sein Fleisch zunächst virtuell verteilt. Menschen sitzen dort am Computer und ordern Fleischpakete – zwei Kilo oder schwerer. Ist ein Rind ausgebucht, steht bald der Schlachttag an. Wenig später können die Käufer in Freiburg ihre Bestellung abholen.

"Cowfunding" stellt eine Möglichkeit dar
Die Idylle auf dem Belchen – sie hat eben auch ihre ökonomische Seite. Manfred Knobel, Landwirt im Nebenerwerb in Aitern, einem Dorf bei Schönau im Großen Wiesental, gehören viele der oben am ...

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