Freiburger Karlsschule

Wie Schulkinder mit Legasthenie oder Rechenschwäche gefördert werden

Anja Kunz

Von Anja Kunz

Di, 26. März 2019 um 08:26 Uhr

Liebe & Familie

BZ-Plus In Regelklassen haben sie kaum Chancen: Jedes zehnte Schulkind hat Legasthenie oder eine Rechenschwäche. In Freiburg zeigt sich, wie sie trotzdem Spaß an der Schule haben können.

Luisa* wirbelt im Sommerkleid durch die Wohnung. Sie hat sich gerade Ohrringe gebastelt und testet, wie sie zum Kleid passen. Obgleich erst Frühjahr, scheint die Sonne warm und Luisa hat viele Ideen, was sie machen könnte: den kleinen Garten vor dem Haus bepflanzen, sich etwas Neues nähen oder einfach malen. Das Gute ist: sie hat frei. Denn Stillsitzen, Lesen, Schreiben – Schule ist für Luisa häufig ganz schön anstrengend. Die Elfjährige hat eine Lese-Rechtschreib-Störung (LRS).

Dabei war im Kindergarten Luisas Sprachbegabung so gelobt worden. Ihre lebendigen Erzählungen vom Wochenende, ihr Wortschatz, ihre Ausdrucksweise. "Das werden später mal super Aufsätze", sagte die Erzieherin zu Svenja Kehlmann*, Luisas Mutter. Doch schon nach wenigen Wochen in der ersten Klasse kam die Rückmeldung der Lehrer, dass Luisa unruhig sei, es ihr schwerfalle, sich zu konzentrieren und Regeln einzuhalten.

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