Mode

Die Textilunternehmerin Sina Trinkwalder boykottiert die Berliner Fashion Week

Hanna Gersmann

Von Hanna Gersmann

Do, 22. Januar 2015

Wirtschaft

Müsste nicht gerade sie im Moment in Berlin sein, um zu zeigen, dass es auch anders geht? Nein, sagt die Augsburger Schneiderin von Ökomode Sina Trinkwalder. Auf der Fashion Week gehe es um "nette Mädchen und kleine Häppchen" und nicht um Bekleidung, die man ein paar Jahre tragen könne.

BERLIN. Die Augsburger Textilunternehmerin Sina Trinkwalder boykottiert die derzeit laufende Berliner Modewoche. Sie habe nichts mit nachhaltiger Wirtschaft zu tun. Trinkwalder plädiert dafür, "radikal regional" zu produzieren. Mit ihr sprach Hanna Gersmann.

BZ: Sie schneidern Ökomode, kommen aber nicht zur Berliner Fashion Week. Haben Sie Angst, dass Ihre Kollektion nicht hip genug ist?
Trinkwalder: Ich sehe nicht ein, viel Kohle auszugeben für einen schicken Showroom, nette Mädchen, kleine Häppchen. Wir produzieren Bekleidung, keine Mode. Mode ist das, was nach vier Wochen schon wieder out ist. Bekleidung lässt sich drei oder fünf Jahre lang tragen.
BZ: Dort präsentiert sich aber auch ein kleines wachsendes Segment grüner Mode? Müssten Sie nicht dabei sein, ...

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