BZ-Serie Altes Handwerk (4)

Einer, der vom Leder zieht: So arbeitet ein Sattler

Petra Völzing , Falko Wehr

Von Petra Völzing (Text), Falko Wehr (Video)

Sa, 21. März 2015 um 00:00 Uhr

Wirtschaft

Taschen, Gürtel, Lederwaren: Der Sattler Norbert Eckert verarbeitet und repariert alles, was mit Tierhäuten zu tun hat. Dabei bekommt er mitunter auch außergewöhnliche Aufträge.

Kürschner, Schmiede, Bürstenmacher – viele Berufe, die vor 50 Jahren noch alltäglich waren, gelten mittlerweile als ausgestorben. Oft zu Unrecht, denn das traditionelle Handwerk lebt. Aber die Arbeit hat sich verändert, am Ende überleben nur Betriebe, die für sich eine Nische gefunden haben. In unserer Serie stellen wir verschiedene Handwerker im Südwesten vor, die das geschafft haben. Heute: Der Täschner Norbert Eckert aus Freiburg.

Sein Werkstoff ist Leder in unterschiedlichsten Formen und Ausführungen. Norbert Eckert ist Täschner und Sattlermeister und führt sein Geschäft in Freiburgs Granatgässle seit 1991, als er es von seinem Vater Gerhard übernommen hat. Seit 1951 werden hier Taschen, Gürtel und andere Lederwaren hergestellt und repariert. Die Lehre hat er bei seinem Vater gemacht. In der Berufsschule war er in der Raumausstatterklasse, eine Sattlerklasse gab es in Freiburg nicht. Nur für die Meisterschule ging Eckert ein halbes Jahr lang weg aus Freiburg, die gab es nur im niederbayerischen Mainburg.

Nur wenige arbeiten noch als Täschner
Das Sattlerhandwerk hat unterschiedliche Schwerpunkte. "80 Prozent arbeiten heute als Autosattler", weiß Wilhelm Weil, ...

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