"Es bewegt sich in die falsche Richtung"

Daniela Weingärtner

Von Daniela Weingärtner

Do, 19. März 2015

Wirtschaft

BZ-INTERVIEWmit dem Energieexperten Georg Zachmann / Statt mehr Gemeinsamkeiten sieht er wachsende nationale Unterschiede in der Energiepolitik.

BRÜSSEL. Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich am heutigen Donnerstag in Brüssel wieder einmal zu einem Gipfel. Dabei geht es auch um die Energieversorgung der Union. Wie viel Gemeinsamkeit es auf diesem Feld gibt, wollte BZ-Korrespondentin Daniela Weingärtner von Georg Zachmann wissen. Der Energieexperte arbeitet bei der Brüsseler Denkfabrik Bruegel.

BZ: Beim EU-Gipfel steht das Thema Energieunion groß auf der Tagesordnung. Glauben Sie, dass angesichts der neuen außenpolitischen Lage – vor allem im Osten – die Mitgliedsstaaten eher bereit sind, auf ihre alten Hoheitsrechte zu verzichten und sich wirklich in Energiefragen enger zusammenzutun?
Zachmann: Zunächst müsste man einig werden, was damit genau gemeint ist. Polen würde gern mit Deutschland gemeinsam Gas einkaufen und von unseren günstigeren Bedingungen profitieren, weil wir aus vielen Quellen Gas beziehen können und es im Gasbereich außerordentlich enge Beziehungen zu Russland gibt.

Für Polen würde das auch mehr Sicherheit bedeuten. Deutschland wiederum will seine Nachbarn bei der Energiewende mitziehen. Frankreich versucht, seine Finanzierungsprobleme bei der Kernkraft zu lösen. So hat jedes Land seine eigene Wunschliste. Auf der ...

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