Eigenheim

Wo Bauland im Hochschwarzwald (noch) bezahlbar ist: eine Übersicht

Kathrin Blum

Von Kathrin Blum

Mi, 13. Juni 2018 um 11:25 Uhr

Titisee-Neustadt

BZ-Plus Noch vor ein paar Jahren verloren die Kommunen im Schwarzwald Einwohner. Doch jetzt verzeichnen viele Gemeinden zwischen Breitnau und Löffingen ein gesteigertes Interesse an Bauland.

Noch vor ein paar Jahren verloren viele Kommunen im Hochschwarzwald ihre Einwohner – und die Prognosen machten kaum Hoffnung auf Besserung. Derzeit verzeichnen viele Gemeinden wieder ein wachsendes Interesse an Bauland. Die Einwohnerzahlen steigen. Nicht nur Einheimische nutzen die niedrigen Zinsen, um in ein Eigenheim zu investieren, auch immer mehr Familien von außerhalb suchen zwischen Breitnau und Löffingen ein neues Zuhause. Kein Wunder, sind doch die Baulandpreise im Hochschwarzwald ein Schnäppchen, verglichen mit einigen Preisen im direkten Freiburger Umland.

TITISEE-NEUSTADT

Gibt’s Bauland?
Der Verkauf von Grundstücken des zweiten Bauabschnitts im Baugebiet "An der Fehrn" läuft, alle noch nicht verkauften Flächen sind inzwischen reserviert, informiert Ottmar Thalmann vom städtischen Liegenschaftsamt. Zudem gibt es ihm zufolge eine Vormerkliste mit Interessenten. In ein bis zwei Jahren sollen die Erschließungsarbeiten für den dritten Bauabschnitt auf diesem Areal beginnen. Vier Grundstücke gibt es noch im Baugebiet Stadthäuser Dennenbergstraße, einen einzelnen am Benno-Reifenberg-Weg, einige davon sind bereits reserviert. Zudem gibt es in der Stadt noch etliche Baulücken, die sich aber überwiegend in Privatbesitz befinden.

Vor einigen Jahren bereiteten der Stadt rückläufige Einwohnerzahlen große Sorgen. Doch das ist Vergangenheit. "Seit 2015 verzeichnen wir ein deutliches Wachstum", informiert Bürgermeister Armin Hinterseh. Vor zwei Jahren stieg die Einwohnerzahl dem Statistischen Landesamt zufolge erstmals seit 13 Jahren wieder über 12 000. Der Rathauschef führt die jetzt wieder gute Entwicklung unter anderem "auf das Angebot an preiswerten Bauplätzen sowie das vergleichsweise gute Angebot von Kindergärten bis zur Gemeinschaftsschule" zurück. Die Stadt rechne auch in den kommenden Jahren mit moderatem Wachstum. Hinterseh geht davon aus, dass die Nachfrage nach Bauland, auch aus Freiburg, bald bedeutend steigen wird. Nämlich von 2019 an, wenn die Höllentalbahn Neustadt im Halbstundentakt anfährt.

Der Preis
Zwischen 95 und 150 Euro kostete der Quadratmeter Bauland zuletzt. Im Titiseer Baugebiet Rieslehof, wo das letzte Grundstück vor drei Jahren verkauft wurde, lag der Preis zwischen 175 und 300 ...

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