27. Januar

Zum Holocaust-Gedenktag gibt es in Freiburg eine Online-Diskussion

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 25. Januar 2021 um 00:01 Uhr

Freiburg

Der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar wird in Freiburg auch dieses Jahr begangen. Pandemiebedingt gibt es eine Online-Veranstaltung mit Livestream.

(BZ). Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Seit einem Vierteljahrhundert ist dieses Datum der Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus. Die Stadt Freiburg lädt in diesem Jahr zu einer Gedenkveranstaltung ein, die pandemiebedingt in anderer Form stattfindet als sonst. Am Mittwoch, 27. Januar, wird von 18.30 Uhr an live aus dem Theater Freiburg gestreamt, wo die Veranstaltung ohne Publikum stattfinden wird. Zu Beginn der Veranstaltung wird Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach sprechen.

Gezeigt wird auch ein Film mit Beispielen für Zivilcourage

Im Anschluss wird ein 20-minütiger Film gezeigt, den Schülerinnen und Schüler des UWC Robert Bosch Colleges gedreht haben. Der Film zeigt fünf Beispiele für Zivilcourage und Widerstand zur NS-Zeit in Freiburg, zum Beispiel eine mutige Hauswirtin, die ihren Mieter vor dem Zugriff der Gestapo schützte. Die Texte für den Film stammen von Andreas und Marlis Meckel. Im anschließenden Podiumsgespräch wird vor allem der alltägliche Antisemitismus in der heutigen Gesellschaft beleuchtet. Es diskutieren die Freiburger Historikerin Christina Eckert, Beatrix Kirchhofer vom Freundeskreis Freiburg – Tel Aviv-Yafo und Naomi Bennett vom Bund Jüdischer Studierender Baden. Aus Pirna wird Sebastian Reißig zugeschaltet, Geschäftsführer des Vereins Aktion Zivilcourage. Moderiert wird das Gespräch von Julia Wolrab, der Leiterin des künftigen Dokuzentrums Nationalsozialismus Freiburg.
Auschwitz-Gedenktag: Der Stream ist kostenlos abrufbar auf der Seite http://www.infreiburgzuhause.de. Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt. Das Video der Gedenkfeier kann auf der Internetseite noch bis zum 10. Februar in der Mediathek abgerufen werden.