Unterschätzte Krankheit

Ältere depressive Patienten werden oft nicht richtig behandelt

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Mo, 13. Januar 2020 um 16:44 Uhr

Gesundheit & Ernährung

BZ-Plus Viele tun sich schwer mit dem Älterwerden. Manchmal führt das sogar zu einer Depression, die in vielen Fällen dann aber nicht als Krankheit erkannt wird. Diesen Patienten soll nun besser geholfen werden.

Ständig müde und lustlos. Jede Bewegung ist mühsam, jedes Rausgehen strengt an. Irgendwie macht nichts mehr Spaß. Und nachts will einfach kein Schlaf kommen. Alt werden ist anstrengend, oder? Diese Annahme ist weit verbreitet und einer der Hauptgründe dafür, weshalb eine lebensbedrohliche Erkrankung bei älteren Menschen noch häufiger übersehen wird als bei jungen: die Depression.

"Bei Älteren ist die Gefahr besonders groß, dass Depression lediglich als Reaktion auf die Bitternisse des Lebens angesehen und dann nicht konsequent behandelt wird", sagt Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Inhaber der Senckenberg-Professur an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Dies sei mit ein Grund für die drastische Zunahme der Suizidrate im Alter, ...

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