Breisach

Badischer Winzerkeller steckt in der Krise und kann weniger auszahlen

Gerold Zink

Von Gerold Zink

Do, 16. Januar 2020 um 18:05 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Badens größte Kellerei hat zu viel Rotwein im Angebot und leidet unter dem Preisdruck der Handelsketten: Der Badische Winzerkeller muss sich nach einem schlechten Geschäftsjahr neu ausrichten.

Weil die Konzentration im Handel weiter zunimmt, Preissteigerungen kaum möglich sind und sich badischer Spätburgunder nur schwer verkaufen lässt, ist der Umsatz 2019 von 48,2 auf 46,2 Millionen Euro gesunken. Dies hat Auswirkungen auf die Einkommen der Winzer: Sie werden rund 20 Prozent weniger Geld für ihre Trauben erhalten. Reagieren will der Winzerkeller mit Kosteneinsparungen und einer Fokussierung auf seine Marken. 2020 rechnet das Unternehmen wieder mit besseren Zahlen.

Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit steht der Weinmarkt unter Druck. Pläne für nächtliche Alkoholverbote in Brüssel und anderen großen Städten, eine neue Steuer auf aromatisierte Weinerzeugnisse in Frankreich, von Donald Trump verhängte Strafzölle und ein in Europa wachsendes Gesundheitsbewusstsein erschweren den Absatz von Wein. Nachdem es vor Jahren noch einen Rotweinboom gab, sind international nun eher ...

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