Zwei Adressen, ein Haus

Andrea Drescher

Von Andrea Drescher

Sa, 20. September 2008

Basel

Der "Goldene Sternen" ist Basels ältestes Gasthaus – und stand ursprünglich ganz woanders.

BASEL. Wer vor dem Gasthof zum Goldenen Sternen unter Bäumen auf der Terrasse sitzt und auf den Rhein blickt, kann sich wie im Urlaub fühlen. Dies lässt sich von vielen Restaurants sagen. Doch der "Goldene Sternen" ist das ältestes Gasthaus Basels, erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1349. Allerdings stand das Gebäude damals in der Aeschenvorstadt. Als die Straße vor 40 Jahren verbreitert wurde, musste der "Goldene Sternen" weichen. Dies hätte sein Aus bedeutet – wäre er nicht Stein für Stein abgetragen, zwischengelagert und zehn Jahre später am St. Alban-Rheinweg wieder aufgebaut worden.

Der alte Gasthof schreibt gerade wieder Geschichte. Denn die Basler Christoph Merian Stiftung hat sich gerade von ihm getrennt. 1979 hatte sie das Haus erworben, um dem St. Alban-Quartier die Gaststätte zu erhalten. Damals hatte die Stiftung sich dafür eingesetzt, dass das ehemalige Handwerkerviertel mit einst 30 Mühlrädern nicht verkommt, sondern für neue Nutzer an Attraktivität gewinnt. Auch andere Immobilien hat sie durch den Kauf gerettet. ...

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