Sanierungskosten in Offenburg

Baugenossenschaft kann kaum noch günstige Wohnungen anbieten

Christine Storck

Von Christine Storck

Fr, 11. Januar 2019 um 14:46 Uhr

Offenburg

BZ-Plus Bei der Offenburger Baugenossenschaft kommen mittlerweile bis zu 60 Bewerber auf eine Wohnung. Derweil macht die Kostenexplosion bei Altbausanierungen und Neubauten es auch den Genossenschaften schwer, günstige Wohnungen anzubieten.

18 Jahre lang hat Rolf Litterst die Geschicke der Offenburger Baugenossenschaft (OBG) gelenkt. In dieser Zeit hat sich auf dem Wohnungsmarkt Einiges verändert, berichtet der 65-Jährige, der seit Januar im Ruhestand ist. Die Kostenexplosion bei Altbausanierungen und Neubauten mache es auch Genossenschaften schwer, günstige Wohnungen anzubieten.

Das liege vor allem an verschärften alten und hinzugekommenen, neuen Vorschriften, zum Beispiel die energetischen Voraussetzungen, die Energieausweise, die Legionellenprüfung oder die Rauchmelderpflicht. "Dadurch steigen die Mieten, die doch eigentlich bezahlbar sein sollten", sagt Rolf Litterst.

Bei der OBG kostet der Quadratmeter im Schnitt 4,89 Euro. Die insgesamt 788 Wohnungen befinden sich vor allem in der Galgenfeld-Siedlung ...

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