Forscher wollen dem Schönen auf den Grund gehen

Martin Schäfer

Von Martin Schäfer

Sa, 04. November 2017

Bildung & Wissen

In Frankfurt wird mit naturwissenschaftlichen Methoden die Wahrnehmung des Ästhetischen erforscht /.

Das Schöne kommt auf Umwegen. Mathias Scharinger steht auf der Bühne und erklärt den Testpersonen, wie sie sich verkabeln. Gleich geben Musiker ein Konzert, und der Neurolinguist Scharinger will herausfinden, wer unter den Zuhörern was wann genau schön daran findet. Dazu werden den Probanden jeweils eine Pulsuhr ums Handgelenk gelegt und zwei Elektroden an die Finger. Die zeichnen Herzfrequenz und Hautwiderstand als Maß für die Erregung auf.

Wir befinden uns im Art-Lab des Max-Planck-Instituts (MPI) für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main. Die Forscherinnen und Forscher wollen herausfinden, was das Schöne ausmacht – mit naturwissenschaftlichen und technischen Methoden. Damit sitzen sie ziemlich zwischen den Stühlen der Wissenschaftstraditionen. Denn Schönheit messen? Darüber können Geisteswissenschaftler, gewöhnlich fürs Schöne zuständig, nur den Kopf ...

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