BZ-Interview

de Maizière: "Wer Bammel hat, soll den Job nicht machen"

Bärbel Krauß

Von Bärbel Krauß

Sa, 11. August 2012 um 00:03 Uhr

Deutschland

Kanzleramtschef, Innenminister und jetzt Verteidigungsminister: Thomas de Maizière über die Verantwortung seines Amtes und zukünftige Einsätze der Bundeswehr.

BZ: Herr de Maiziere, Sie waren Kanzleramtschef, Innenminister und sind jetzt Verteidigungsminister. Ist das aktuelle das schwierigste Amt unter den Dreien?
Maizière: Im Kanzleramt und im Innenministerium war es auch schwierig, und die große Koalition war auch nicht immer so eitel Sonnenschein, wie heute getan wird. Jetzt verantworte ich einen gewaltigen Prozess mit der Neuausrichtung der Bundeswehr, und unsere Soldaten sind im Einsatz. Das ist nicht immer leicht, aber ich gehe nicht jeden Tag von der Last gebeugt.
BZ: Die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland schwankt zwischen zwei Polen. Der eine ist nah an der Hysterie, wenn in Afghanistan Soldaten gefallen sind. Der andere Pol liegt unter der Wahrnehmungsschwelle. Wieso?
Maizière: Cora Stephan hat ein Buch über den "Betroffenheitskult" geschrieben. Sie belegt darin, dass Bewegung bei uns fast immer aus ...

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