Wetter-Statistik

Der Juli brachte hohe Temperaturen, viel Sonne und wenig Regen

Manuel Fritsch

Von Manuel Fritsch

Mi, 05. August 2020

Freiburg

Der Juli war ein Monat für Sonnenanbeter und Hitzefans. Acht heiße Tage mit Höchsttemperaturen von mehr als 30 Grad und ganze 23 Sommertage mit mehr als 25 Grad sorgten für verfrühte Ferienlaune.

(mft)Zwar fiel das Thermometer am kältesten Tag, am 7. Juli, noch unter 10 Grad, doch war der Juli insgesamt mehr als angenehm warm. Am 31. Juli kam mit 35 Grad nochmals ein krönender Abschluss des eh schon warmen Monats. Das Temperaturmittel fiel auch am kältesten Tag nicht unter 16 Grad. Der 31. Juli war auch mit mehr als 26 Grad mittlerer Temperatur der heißeste Tag im Monat.

Die Durchschnittstemperatur des Juli lag 2,3 Grad über dem vieljährigen Mittel – 21,1 Grad war die Durchschnittstemperatur im abgelaufenen Monat. Der erreichte auch 118,8 Prozent der üblichen Sonnenscheindauer. An insgesamt 30 Tagen gab es Sonnenschein, am längsten am 7. Juli. Da lachte das Zentralgestirn ganze 14 Stunden lang. Insgesamt kratzte der Monat an der 300-Stunden-Marke – ohne sie jedoch zu knacken. 299,4 Stunden schien die Sonne insgesamt. 252,1 Stunden wären das vieljährige Mittel, das der Juli locker hinter sich ließ.

Was der Juli an zusätzlicher Hitze- und Sonne brachte, das fehlte auf der anderen Seite an Regen. Lediglich 23,3 Prozent der normalen Regenmenge fiel in dem Monat. Insgesamt fielen 20,4 Liter Wasser pro Quadratmeter. Normalerweise sind es knapp 90 Liter.

Auch der stärkste Regentag brachte nur wenig Regen

Geregnet hat es dabei nur an neun Tagen, wovon der 15. Juli der regenreichste war. Da fielen 7,7 Liter pro Quadratmeter. Was auch heißt, dass es keinen Tag gab, an dem mal mehr als 10 Liter fielen.

Und so wenig wie es regnete, so wenig schlimmer wurde es. Kein Gewitter brachte der Juli, keine Stürme. Am stärksten wehte es am 10 Juli – aber auch da erreichte der Wind in Spitzenzeiten lediglich 50 Kilometer in der Stunde.