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Bürokrat des Rassenwahns

Der Weiler SS-Mann Hermann Preusch hat Zwangssterilisationen vorbereitet

  • Sa, 05. März 2022, 09:58 Uhr
    Weil am Rhein

BZ-Abo In der NS-Zeit war der SS-Mann Hermann Preusch aus Weil am Rhein an zwei Wannsee-Folgekonferenzen beteiligt und bereitete Zwangssterilisationen vor. Nach 1945 wurde er als "Mitläufer" eingestuft.

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Bürokratische Verbrecher: Die um das Jahr 1940 datierte Szene zeigt SS-Angehörige in einem Berliner Dienstgebäude des Rasse- und Siedlungshauptamtes der SS (RuSHA). Foto: bpk
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Als sich der Weiler SS-Angehörige Hermann Preusch nach dem Zweiten Weltkrieg einem Entnazifizierungsverfahren stellen musste, stufte er sich als "Mitläufer" ein. Er sei nie für eine NS-Gewaltherrschaft eingetreten. Mit Judenverfolgung habe er nie etwas zu tun gehabt. Seine Tätigkeit in der SS habe sich auf Familienkunde beschränkt. Das war eine kolossale Verdrehung, denn sein Engagement hatte in der Teilnahme an zwei Konferenzen gegipfelt, die der berüchtigten Berliner "Wannsee-Konferenz" folgten. Neue Recherchen zeigen, wie er sich dafür in der südbadischen SS "qualifiziert" hatte.
Hermann Preusch wurde 1902 in Welmlingen im Kreis Lörrach geboren. Als sein Vater 1909 als ...

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