Naturalie

Die Mangostane ist eine Frucht mit viel Eiweiß

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

So, 10. Januar 2021 um 09:14 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Die Mangostane stammt von der malaiischen Halbinsel. Die Namensähnlichkeit mit der Mango ist rein zufällig. Ihr Fruchtfleisch ist weiß, geschmacklich erinnert sie an Litschi und Traube.

Die Namensähnlichkeit ist tatsächlich rein zufällig. Denn mit der Mango ist die Mangostane nicht einmal botanisch verwandt. Die etwa tomatengroße Frucht ist auch als Mangostan bekannt und stammt von der Malaiischen Halbinsel.

Unter der dunkelroten, fast lederartigen Schale steckt ein leuchtend weißes, saftiges Fruchtfleisch, das wie bei einer Mandarine in einzelne Segmente aufgeteilt ist. Die vier bis sechs großen Kerne isst man nicht mit.

In der asiatischen Volksheilkunde schätzt man die Mangostane vor allem für Tee, der aus ihrer Schale gewonnen wird. Die steckt voller sogenannter Xanthone, eine Form sekundärer Pflanzenstoffe, die Zellen vor Schäden schützen können. Auch das Fruchtfleisch enthält neben Vitamin E, C und einigen B-Vitaminen in moderater Menge üppig sekundäre Pflanzenstoffe.

Das Fruchtfleisch liefert eine gute Portion Eiweiß

Der Mangostane werden daher zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt. Tatsächlich konnte im Labor unter anderem gezeigt werden, dass Mangostane starke entzündungshemmende, antivirale und antibiotische Eigenschaften hat. Für eine solche Wirkung im Menschen fehlen jedoch bisher die wissenschaftlichen Nachweise.

Das geschmacklich stark an Litschi und Traube erinnernde Fruchtfleisch ist reich an Ballaststoffen und liefert eine gute Portion Eiweiß – eher untypisch für Obst. Die Mangostane naschen Sie am besten frisch. Lassen Sie die Schale nach dem Kauf nicht zu fest werden, dann beginnt die Frucht auszutrocknen.

Mehr zum Thema: