Bilanz des Fasentumzugs

Die Polizei hat viel Arbeit mit Betrunkenen in Lahr

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 20. Januar 2020 um 17:08 Uhr

Lahr

Der Fasentumzug am Sonntag hat viele Menschen in die Stadt gelockt. Die Polizei hatte vor allem mit Angetrunkenen zu tun. Insgesamt spricht sie aber von einer friedlichen Veranstaltung.

Tausende Besucher haben am Sonntag die Strecke des Fasentumzugs mit seinen rund 4000 Hästrägern gesäumt. Beamte des Polizeireviers Lahr blicken auf eine ereignisreiche Veranstaltung zurück. Zusammen mit Kräften der Bundespolizei, des Polizeipräsidiums Einsatz und des Kommunalen Ordnungsdienstes waren sie für die Sicherheit verantwortlich. Bis auf einzelne Beeinträchtigungen gab es aus verkehrsrechtlicher Sicht nur Erfreuliches zu berichten, wie die Polizei mitteilt. Weniger erfreulich seien erneut die teilweise schon stark unter Alkoholeinwirkung mit der Bahn anreisenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen gewesen.

Rund 1300 Gäste kamen am Bahnhof an und wurden dort von der Polizei empfangen. Durch gezielte Kontrollen und der Konfiszierung von hochprozentigem Alkohol hätte der mitunter aufgeheizten Feierstimmung entgegengewirkt werden können. Nickligkeiten und Auseinandersetzungen, insbesondere zwischen aggressiven Jugendgruppen und Narren, konnten verhindert werden, so die Polizei. Auch während des Umzugs sei kontrolliert worden. Besonders an Orten mit großen Menschenansammlungen sowie den Wegen zu den Narrenbussen habe die Polizei Präsenz gezeigt.

Größtenteils eine friedliche Veranstaltung

Trotzdem kam es laut Polizeibericht zu einzelnen Straftaten, in den meisten Fällen zu Körperverletzungen. "Im Großen und Ganzen kann von einer friedlichen und stimmungsvollen Veranstaltung gesprochen werden", wird Einsatzleiter Joachim Ohnemus in der Mitteilung zitiert. Dies sei auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt Lahr und des Veranstalters zurückzuführen. "Viele Betrunkene, darunter oftmals Jugendliche, hielten uns allerdings permanent auf Trab", erklärt Ohnemus weiter. Mehrere volltrunkene Jugendliche seien vom Rettungsdienst versorgt und später von den verständigten Eltern abgeholt worden.