Zusätzliches Kapital

Die Strüngmanns investieren in Freiburger Start-up Cortec

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Do, 07. November 2019 um 19:04 Uhr

Wirtschaft

Das Freiburger Medizintechnik-Start-up-Unternehmen Cortec hat zusätzliches Geld von Investoren eingesammelt. Zu den Kapitalgebern zählt die Unternehmerfamilie Strüngmann.

Wie Cortec mitteilte, schloss das Unternehmen eine Finanzierung in Höhe von 13 Millionen Euro ab. Angeführt wird das Investoren-Konsortium von Santo Venture Capital, der Beteiligungsgesellschaft der Familie Strüngmann.

Die Gebrüder Andreas und Thomas Strüngmann haben das Pharmaunternehmen Hexal aufgebaut, das später verkauft wurde. Außerdem erwarben sie die Südwestbank, die 2017 an die österreichische Bawag-Gruppe veräußert wurde. Die Gebrüder zählen laut Magazin Forbes zu den reichsten Deutschen. An der Finanzierungsrunde beteiligen sich auch die Wagniskapitaltochter der LBBW und Altgesellschafter.

Auf Basis der Investments plant Cortec einen Standort in den USA sowie der Entwicklung der nächsten Generation der Brain Interchange Technologie. Mit der Technologie können Gehirnströme gemessen und beeinflusst werden. Das ermöglicht neue Therapieansätze – zum Beispiel bei der Behandlung von Epilepsie. Das Unternehmen hat 60 Mitarbeiter.
Noch mehr zum Unternehmen und der Cortec-Technologie finden Sie unter http://mehr.bz/cortec