Umfahrung Kuhbach und Reichenbach

Die Trassen kommen auf den Prüfstand

Christian Kramberg

Von Christian Kramberg

Do, 07. Februar 2019 um 16:03 Uhr

Lahr

BZ-Plus Das Regierungspräsidium Freiburg hat am Mittwoch über die Varianten und Chancen der Schutterparallele informiert. Das Interesse war groß: Etwa 450 Menschen waren in die Aula des Max-Planck-Gymnasiums gekommen.

Bei der Veranstaltung ging es um den Stand der Planung für die Umfahrung von Kuhbach und Reichenbach, das weitere Vorgehen, mögliche Trassen, aber auch um realistische Einschätzungen.

Die Vorgeschichte
Die Idee einer Umgehungsstraße für Kuhbach und Reichenbach ist schon sehr alt, wie Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller in seiner Begrüßung erinnerte. 1972 gab es einen ersten Planfeststellungsbeschluss, 1982 wurde ein Bebauungsplan aufgestellt. Dann sei das Thema aber "versickert", bevor 2003 ein neuer Anlauf gemacht wurde. Im Bundesverkehrswegeplan landete der Plan nur im "weiteren Bedarf". Die Verwaltung hat damals laut Müller davon ausgehen müssen, dass die Umfahrung nicht realisierbar ist. Überrascht sei sie gewesen, als die Schutterparallele 2016 mit 35 Millionen Euro im Bundesverkehrswegeplan in den "vordringlichen Bedarf" eingestuft wurde: "Wir hatten das so nicht erwartet."

Nach dem Bescheid 2003 sei die Stadt aber nicht untätig gewesen, um die Situation auf der Bundesstraße zu verbessern: Ein Antrag auf ein Nachtfahrverbot für Lkw wurde 1997 gestellt (und vom Bund abgelehnt), die Geschwindigkeit sollte auf 30 Stundenkilometer reduziert werden (wogegen die beiden Ortschaftsräte Bedenken äußerten), ein Gutachten über die Machbarkeit einer Straßenbahn sei in Auftrag gegeben worden (Müller: "Das Ergebnis war sehr ernüchternd"), seit 2005 seien außerdem bauliche ...

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