Autobiografietage in Emmendingen und Straßburg

Von Euphorie, Erwachen und Grauen

Gerda Oswald

Von Gerda Oswald

Mo, 09. Juni 2014 um 17:00 Uhr

Emmendingen

100 Jahre Erster, 75 Jahre Zweiter Weltkrieg: Wie erlebten die Menschen diese dramatischen Ereignisse? Bei den Autobiografietagen zeigte sich: Diesseits und jenseits der Grenzen sind die Erinnerungen gleich – gleich grausam.

EMMENDINGEN. Franzosen und Italiener kämpften im Ersten Weltkrieg gegen die Deutschen. Dabei erlebten sie die anfängliche Euphorie, das nüchterne Erwachen und schließlich die Grauen des Krieges gleich, wie die Kriegstagebücher grenzübergreifend zeigen. Heute ist Frieden und sie arbeiten ihre gemeinsame Geschichte zusammen auf und trafen sich über das Pfingstwochenende zum Autobiografietag in Emmendingen und Straßburg.

"100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieg und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieg sind aus Feinden Freunde und Partner geworden", sagt Oberbürgermeister Stefan Schlatterer bei der Begrüßung der 90 Gäste aus Frankreich, Italien und Belgien zum Autobiografietag. Teilweise blinde Begeisterung sei während des Kriegs in Not und Elend umgeschlagen. "Die Kriegstagebücher und Feldpostbriefe sind Zeugnisse einer Jahrhundertkatastrophe, die nun durch die Arbeit in den Tagebucharchiven wissenschaftlich aufgearbeitet wird und uns dadurch das ganze Ausmaß ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

Gratis testen: lesen Sie alle Artikel unbegrenzt. Jetzt einen Monat für 0 € testen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ