Kunst des Schlagens

Erste Profiboxerin Basels: "Im Ring gibt es keine Gefühle"

Kathrin Ganter

Von Kathrin Ganter

Fr, 13. Dezember 2019 um 13:27 Uhr

Basel

BZ-Plus Gabi Timar war von Beruf Managerin und 28 Jahre alt, als sie zum ersten Mal in den Ring stieg – am Samstag kämpft sie ihren dritten Kampf als Profiboxerin. Sie sagt: "Aufgeben kam nie in Frage."

Geboren ist Gabriela Timar in Rumänien, nach ihrem Jurastudium hat sie acht Jahre in Spanien gelebt, arbeitete als Business Development Managerin. Sie spricht Rumänisch, Spanisch, Englisch und Deutsch. Mit 28 Jahren ging sie zum ersten Mal ins Boxtraining. Es war der Tag, der ihr Leben veränderte. "Ich wusste sofort, das ist es. Ich muss boxen!" Am Samstag wird sie im Alter von 33 Jahren ihren dritten Kampf als Profi kämpfen. Die ersten beiden hat sie gewonnen. Die Geschichte einer Frau, die sagt: "Aufgeben kam nie in Frage."

Der Keller des Boxclubs Basel ist kein glamouröser Ort. Ein Ring ist aufgebaut, in der anderen Hälfte des Raums hängen Sandsäcke. Die Wände sind geschmückt mit Plakaten. Daneben eine schlichte Umkleidekabine. Das sei ihr Wohnzimmer, sagt Gabi Timar. Hier trainiert sie täglich ein- bis zweimal, eine Trainingseinheit dauert bis zu zwei Stunden. Sich zu schinden, das ist nicht neu für sie. Die Leidenschaft für Sport hat sie von ihrem Vater, einem Bodybuilder. Mit 16 Jahren fing sie selbst mit Bodybuilding an. Als sie vor fünf Jahren nach Basel zog, suchte sie eine neue sportliche Herausforderung.

Ins Wettkampfteam lud sie sich selbst ein
Von der ersten Lektion im Fitnessboxen an war sie mit dem Virus infiziert. Boxen, erklärt Gabi Timar, sei eine Kunst. Eine Mischung aus Technik, Beweglichkeit, der Kunst des ...

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