Eine Sinfonie gegen den Krieg

Walter Haug

Von Walter Haug

Mi, 19. Oktober 2016

Ettenheim

Premiere des Chorprojekts mit dem Kirchenchor Münchweier zu Josef Haydns musikalischer Auseinandersetzung mit Krieg.

ETTENHEIM. Der Kirchenchor Heilig Kreuz Münchweier und der Kammerchor Cantemus Gundelfingen hatten unter der musikalischen Leitung von Bernhard Schmidt am Sonntagabend zu einem Konzert mit Orchester in die Kirche St. Bartholomäus Ettenheim geladen. Und viele Zuhörer kamen, die Kirchenbänke waren gut besetzt. Zwei Werke von Josef Haydn standen auf dem Programm: Die Sinfonie Nr. 100 (Militärische) und Missa in tempore belli (Paukenmesse).

Zwischen 1794 und 1796 komponierte Joseph Haydn die beiden Werke. Österreich wurde damals von napoleonischen Heeren bedrängt, Wien war bedroht. Der Komponist brachte mit seinen beiden Werken diese Situation zum Ausdruck. Die Militärsinfonie erinnerte an die Türkenkriege, die Österreich als Sieger beenden konnte. Er wollte damit wohl Mut machen.

In vier Sätzen ließ Haydn einen Film ablaufen, in dem er mit seinen musikalischen Mitteln einen Krieg schilderte. Im ...

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