Staufener Missbrauchsfall

Fehleinschätzung von Gerichten und Behörden: Christian L. hatte nicht nur Interesse an Mädchen

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mi, 24. Januar 2018 um 19:19 Uhr

Staufen

BZ-Plus Die Geschichte des Staufener Missbrauchfalls ist durchzogen von Fehleinschätzungen. Nicht nur die Mutter wurde von Gerichten und Behörden nicht richtig beurteilt – auch der Hauptverdächtige Christian L. wurde falsch eingeschätzt. Angeblich hatte der kein Interesse an Jungen.

Es gilt als gesichert, dass die Staufener Mutter, die zusammen mit ihrem Lebensgefährten ihr neunjähriges Kind missbraucht haben soll, die Gerichte getäuscht und belogen hat. Aber auch die Rolle des Hauptverdächtigen Christian L. ist von den Gerichten und Behörden vor dessen Verhaftung falsch eingeschätzt worden – ausgelöst auch durch Aussagen eines Therapeuten (Dossier zum Fall).

Dass der damals achtjährige Junge in Gefahr war, darin waren sich Jugendamt und Freiburger Familiengericht im April 2017 einig. Deshalb sollte die Mutter Berrin T. dafür Sorge tragen, dass Christian L. als vorbestrafter Sexualtäter weder die Wohnung in Staufen betreten noch außerhalb mit dem Kind unterwegs sein sollte.

"Bescheinigung" eines ...

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