Staatliche Hilfen in der Corona-Krise

Fragen und Antworten zu Förderkrediten, Kurzarbeit und Steuerstundungen

Hanns-Georg Schell, Bernd Kramer

Von Hanns-Georg Schell & Bernd Kramer

Mo, 06. April 2020 um 19:40 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Der Staat versucht, den Unternehmen in der Corona-Krise unter die Arme zu greifen – mit Förderkrediten, Kurzarbeit und Steuerstundungen. Hier sind Tipps für den Umgang mit staatlichen Hilfen.

Der Staat versucht, die Wirtschaft mit verschiedenen Programmen zu unterstützen, damit die Unternehmen die tiefgreifenden Auswirkungen der Corona-Krise bewältigen können. "Der Teufel steckt jedoch im Detail", wie es Marcel Thimm, Chef der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, unlängst im BZ-Interview ausgedrückt hat. Hanns-Georg Schell, geschäftsführender Partner der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bansbach, und BZ-Wirtschaftsredakteur Bernd Kramer geben in Frage-Antwort-Form einige Tipps zum Umgang mit Förderkrediten, Kurzarbeit-Anträgen und der Liquiditätssicherung.

Was muss ich beachten, wenn ich einen Antrag auf Soforthilfe der Landesregierung für Soloselbstständige oder Kleinunternehmer stelle? Ich brauche das Geld dringend.

Die Antragstellung für den berechtigten Empfängerkreis (Soloselbstständige, Kleinunternehmen und Angehörige der freien Berufe) ist einfach. So müssen keine Kostennachweise eingereicht werden. Es genügt zu versichern, dass man wegen der Corona-Krise den laufenden Verpflichtungen, wie zum Beispiel Mietzahlungen, nicht nachkommen kann. Deren Höhe in den nächsten drei Monaten muss man aufschlüsseln.

Worauf muss man achten, wenn man Kredite der staatlichen Förderbank KfW in Anspruch nehmen will?

Bei den KfW-Krediten ist zu beachten, dass die Antragstellung über die Hausbank erfolgt. Hierzu reichen im ersten Schritt die Jahresabschlüsse der Jahre 2018 und 2019 beziehungsweise für die betriebswirtschaftliche Auswertung der Abschluss für Dezember 2019. Die Hausbank prüft ...

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