Einst eine Musteranstalt in Baden

Manfred Gallo

Von Manfred Gallo

Mo, 05. März 2012

Freiburg Süd

WIEDERSEHEN! Für den Bau einer Gewerbeschule hatte um 1900 ein Platz hinter der Kirche St. Johann die meisten Vorteile .

WIEHRE. Als prächtiger Neubau ist Freiburgs städtische Gewerbeschule in einem Artikel im Württembergischen Handwerkerkalender für das Jahr 1907 von Hans Freytag beschrieben worden, der Herausgeber des Kalenders und Sekretär in der Handwerkskammer von Reutlingen war. Das sieht man nach mehr als 100 Jahren beim Hauptgebäude – heute eine Außenstelle der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule – nur noch bei der sanierten Hinterhoffassade und im renovierten Innern. Nach jahrelanger Pause soll die Sanierung nun weitergehen (die BZ berichtete).

Der hohe Stellenwert des Schulhauses als Musteranstalt zeigte sich an der soliden Bauausführung und an den eingeschossigen Lehrwerkstätten in einem separaten Nebengebäude, die praktischen Unterricht für Schmiede, Schlosser und Mechaniker an elektrischen Maschinen möglich machten. Dadurch war das gesamte Objekt auch eine gute Reklame für den Handwerkerstand, da fast alle Arbeiten durch Handwerker geliefert wurden, die in Freiburg ansässig waren.

Gebäude war auch für andere Veranstaltungen geeignet
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