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Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Di, 01. Dezember 2015

Freiburg

Das "Arbeitslosenzentrum" des Nachbarschaftswerks ist eines von zwölf in Baden-Württemberg.

HASLACH/WEINGARTEN. Bei Andreas B. hat es geklappt – und Boris Z. (beide Namen geändert) hofft, dass sich auch für ihn was tut: Beide fanden in ihrer Erwerbslosigkeit Hilfe beim "Arbeitslosenzentrum" (ABZ) des Vereins Nachbarschaftswerk. Der Freiburger Träger ist einer von zwölf landesweit, die seit 2012 im Modellprojekt "Modellhafte Unterstützung von Arbeitslosenzentren" vom baden-württembergischen Sozialministerium gefördert werden. Der Zuschuss für 2016 ist im Nachtragshaushalt vorgesehen, langfristig sollen die Kommunen einsteigen.

Wer zu dem Sozialarbeiter Stefan Purwin oder seiner Kollegin Sarah Höpf kommt, bleibt oft lange: Im Haslacher Büro des "Nachbarschaftswerks" im Stadtteiltreff am Melanchthonweg geht’s manchmal um das ganze Leben, von der Schulzeit bis zur aktuellen Situation – auch auch um all die Etappen, die weit über das hinausreichen, was formal unter Berufserfahrung fällt. Das gilt besonders, wenn Menschen nicht in Deutschland aufgewachsen, sondern irgendwann eingewandert sind. Dazu zählen knapp 90 Prozent der Menschen, die beim ABZ Hilfe ...

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