Dietenbach-Check (7)

Wie Freiburgs Stadtteil Dietenbach sich selbst finanzieren soll

Uwe Mauch

Von Uwe Mauch

Mo, 04. Februar 2019 um 10:58 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Einen neuen Stadtteil zu realisieren, in dem 15 000 Menschen leben sollen, geht ins Geld. Die Stadt Freiburg und die Sparkasse halten günstigen Wohnraum für machbar. Die Gegner bezweifeln das.

Einen neuen Stadtteil zu realisieren, in dem einmal 15 000 Menschen leben sollen, geht ins Geld. Für Dietenbach rechnet die Stadtverwaltung mit Gesamtkosten von rund 600 Millionen Euro – und das nach Preisen von 2016, die mit einem Inflationszuschlag von drei Prozent pro Jahr fortgeschrieben werden. Über die angenommene Laufzeit von rund 20 Jahren werden also vermutlich mehr als 800 Millionen Euro über das eigens eingerichtete Konto fließen, letztlich finanziert aus den Grundstücksverkäufen. Wird es dennoch günstigen Wohnraum geben?

Was kostet der neue Stadtteil Dietenbach?
Damit auf den Dietenbach-Äckern überhaupt ein Stadtteil entstehen kann, muss das Gelände wegen des Hochwasserschutzes zwischen ein und drei Meter aufgeschüttet werden, es müssen Straßen, Kindergärten und Schulen gebaut sowie Parks und Freiflächen angelegt werden. Als Arbeitsgrundlage hat die städtische Projektgruppe Dietenbach eine "Kosten- und Finanzierungsübersicht" entwickelt. Sie basiert auf einem Testentwurf aus dem Jahr 2016. "Man muss ja irgendwann anfangen", sagt Leiter Rüdiger Engel. Inzwischen liegt der städtebauliche Entwurf vor, womit der Stadtteil Konturen annimmt. Er hat zum Beispiel 60 Hektar ...

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