Gewalt hat viele Gesichter

Julia Littmann

Von Julia Littmann

Sa, 12. Dezember 2015

Freiburg

Podiumsdiskussion zur Sicherheit weiblicher Flüchtlinge.

Kaum etwas treibt derzeit so sehr um, wie das Thema Flüchtlinge. Es lag nahe, dieses Thema auch in den Mittelpunkt der Podiumsdiskussion zu stellen, die die 16 Aktionstage gegen Gewalt gegen Frauen abschloss. Am Donnerstagabend kamen fast hundert Menschen in die Volkshochschule, um vier Expertinnen auf dem Podium zu hören und später mitzudiskutieren: "Sicher im Gastland? Zur Situation weiblicher Flüchtlinge in Deutschland". Fazit: Bislang mangelt es an notwendigen Strukturen, um geflüchtete Frauen hier vor Gewalt zu schützen.

Zunächst stellten die Fachfrauen aus der Flüchtlingsbetreuung anschaulich dar, dass es frauenspezifische Fluchtgründe und Fluchterfahrungen gibt – und dass diese Tatsache zwar bekannt ist, aber bis heute zu wenig bedacht werde. Beispiele nannte Astrid Sterzel, Geschäftsführerin von "Refugio" in Villingen-Schwenningen. Die langjährige Erfahrung der Medizin-Ökonomin: "Frauen, die als Flüchtlinge hier ankommen, sind häufig vielfach traumatisiert durch das, was sie in ihrer Heimat erlitten haben, durch das, was sie auf der Flucht ...

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