Freiburger Verkehrs AG rüstet Kameras auf

Protest gegen Videoüberwachung

Heike Spannagel

Von Heike Spannagel

Do, 25. September 2008 um 17:43 Uhr

Freiburg

Wie viele Überwachungskameras sind notwendig? Die Grüne Alternative Freiburg protestiert gegen die Verkehrs AG, die ihre Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen aufrüsten lässt.

Die beiden Stadträte der Grünen Alternative Freiburg wehren sich gegen Überwachungskameras der Freiburger Verkehrs AG (VAG) an öffentlichen Plätzen. Die Aufnahmen der Kameras am Bahnhof und am Bertoldsbrunnen lässt die VAG neuerdings bis zu drei Tage lang speichern. Damit soll Vandalismus vorgebeugt werden, ähnlich wie im Probelauf der zehn Straßenbahnen, die seit April mit Kameras ausgerüstet sind. Ob der Vorstoß datenschutzrechtlich zulässig ist, ist fraglich.

"Wir finden es falsch, dass stärkere Kontrollen von Bürgerinnen und Bürgern stattfinden, ohne dass dies begründet wird", sagt Monika Stein, Stadträtin der Grünen Alternativen, die sich im Juni von den Grünen abgespaltet hat. Sie hat in Sachen Videoüberwachung nun eine Anfrage an den Oberbürgermeister gerichtet.

45 so genannte Streckenkameras unterhält die VAG bereits seit Jahren im ganzen Stadtgebiet. Sie überwachen das Schienennetz an Knotenpunkten wie am ...

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