Einzelhandel

Wie Freiburger Secondhand-Läden den Strukturwandel schaffen

Holger Schindler

Von Holger Schindler

Do, 11. Januar 2018 um 11:23 Uhr

Freiburg

Trotz Kleiderkreisel und Tauschgruppen auf Facebook gibt es in Freiburg rund ein Dutzend Secondhand-Läden. Kunden wollen sparen – und ökologisch und sozial handeln.

Etwa ein Dutzend Secondhand-Läden für schon getragene Textilien gibt es derzeit in Freiburg. Dabei haben sich die einzelnen Betriebe durchaus unterschiedlich entwickelt. Das Internet macht zusätzlich Konkurrenz. Auf der Nachfrageseite wandeln sich die Motive bei der Nutzung. Der Spareffekt spielt noch eine Rolle, doch auch der Wunsch nach Individualität sowie ökologische und soziale Überlegungen gewinnen an Bedeutun.

Warten auf den Barankauf
"Ich sitze hier schon zweieinhalb Stunden", sagt die Dame, die sich mit ihrem roten Koffer direkt vor der Eingangstür des Secondhand-Geschäfts "Schlepprock" an der Grünwälderstraße in der Freiburger Innenstadt niedergelassen hat. Sie will lieber anonym bleiben. Es ist Dienstag, kurz vor 10 Uhr. Bei "Schlepprock" ist Ankauftag. Zu diesem Zeitpunkt stehen dort schon rund 20 Menschen Schlange, um alte Klamotten abzugeben – gegen Bares. Im ...

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