Für die Gemeinden wird es schwerer

Christian Rath

Von Christian Rath

Do, 16. August 2018

Deutschland

BZ-Plus In vielen Fällen kann das Kirchenasyl 18 statt sechs Monate dauern.

Ursprünglich ging es beim Kirchenasyl vor allem darum, die Abschiebung ins Herkunftsland zu verhindern. Inzwischen betreffen 90 Prozent der Kirchenasyle sogenannte Dublin-Fälle. Hier geht es darum, die Überstellung in einen anderen EU-Staat zu verhindern. Nach den Dublin-Regeln ist meist der EU-Staat für das Asylverfahren zuständig, den der Asyl-Antragsteller zuerst betreten hat.

Die Dublin-Fälle sind auch für den enormen Anstieg der Kirchenasyle verantwortlich, vielleicht weil hier das Ziel leichter zu erreichen ist. Bei einem Dublin-Fall kann die Kirchengemeinde auf bloßen Zeitablauf setzen. Wenn eine Überstellung an den zuständigen Staat nicht binnen einer "Überstellungsfrist" von sechs Monaten gelingt, dann ist automatisch Deutschland ...

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