BZ-Serie "Vom Land in den Mund"

Die alten Getreidearten werden wiederentdeckt

Petra Kistler

Von Petra Kistler

Fr, 11. November 2016

Gastronomie

BZ-SERIE "VOM LAND IN DEN MUND" (17): Die alten Getreidearten Dinkel, Emmer und Einkorn werden wiederentdeckt /.

Zurück zu den Wurzeln: Alte und fast vergessene Getreidearten wie Dinkel, Emmer oder Einkorn sind wieder gefragt – bei Landwirten, Bäckern und Brotliebhabern, die auf ursprüngliche und regionale Erzeugnisse setzen und sich mehr Vielfalt auf Feldern und Tellern wünschen.

Das Urgetreide ist anspruchslos und robust, lässt sich einfach aussäen, kommt mit kargen, aber auch mit feuchten und schweren Böden gut klar. Zudem macht es wenig Arbeit auf dem Acker, weil es schnell wächst und damit das Unkraut unterdrückt.

Für die Aussaat zwischen Mitte Oktober und Mitte November werden Körner im Spelz verwandt. Diese natürliche Hülle schützt das Saatgut vor Kälte, Nässe, Trockenheit und Luftschadstoffen, aber auch vor Schädlingen und Pilzen. Die Körner bilden schnell ein starkes Wurzelwerk, das die Pflanze mit Nährstoffen versorgt. Deshalb sind alte Getreidesorten besonders für die biologische Landwirtschaft geeignet.

Gesunde Inhaltsstoffe
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