Gesundheit

Mediziner erforschen Wirkung von Milch

Christian Gruber

Von Christian Gruber

Mo, 18. November 2013

Gesundheit & Ernährung

Wertvolles Lebensmittel oder gesundheitsschädliches Teufelszeug – Mediziner erforschen die Wirkung der Milch.

"Milch macht müde Männer munter", hieß es früher in der Werbung. Inzwischen, scheint es, schaut man skeptischer hin. Immer wieder machen Studien die Runde, denen zufolge Milch das Risiko für bestimmte Krebsarten erhöht oder in den Stoffwechsel eingreift, was dann Krankheiten auslösen soll. Laktosefreie Lebensmittel boomen im industrialisierten Westen, obwohl außerhalb Afrikas und Asiens nur eine kleine Minderheit Milchzucker schlecht verdauen kann.

Dem steht entgegen, dass über 42 Länder – darunter Deutschland – ausdrücklich zwei bis drei Portionen Kuhmilch täglich empfehlen und immer mehr traditionelle Nicht-Milchtrinker-Nationen wie China auf das Naturprodukt und dessen haltbar gemachten Abkömmlinge setzen.

Was also ist der Stand der Dinge in Sachen Kuhmilch? Eine Konferenz des bundeseigenen Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe hat jüngst versucht, die wichtigsten Fragen zu klären. Und gezeigt, dass vieles noch völlig offen ist.

Die Milch – eine

Überdosis ...

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