Gesundheit & Ernährung

Zähneputzen zahlt sich langfristig aus

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Mi, 18. Oktober 2017 um 14:15 Uhr

Gesundheit & Ernährung

BZ-Plus Für Kinder ist Zähneputzen oft ein Alptraum. Vernachlässigen sie die Pflege, spüren sie die Folgen bis ins hohe Alter. Zahnärztin Priska Fischer erklärt, worauf Eltern achten müssen.

"Die Milchzähne gründlich pflegen? Wozu denn? Die fallen doch sowieso wieder aus." – Diese Einstellung ist bei Eltern auch heute noch weit verbreitet. Und sehr falsch, denn die ersten Zähne im Leben bilden das Fundament für ein lebenslang gesundes, solides Gebiss.

"Deshalb ist einmal täglich Zähneputzen ab dem ersten Zahn Pflicht", sagt Priska Fischer von der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie am Universitätsklinikum Freiburg.

"Einmal täglich Zähneputzen ist ab dem ersten Zahn Pflicht." Priska Fischer Spätestens, wenn sich im zweiten Lebensjahr die ersten Backenzähne zeigen, sollte morgens und abends geputzt werden: mit einer Bürste, deren Kopf klein und mit weichen Borsten ausgestattet ist. Der Griff sollte dicker sein als bei Bürsten für Erwachsene, sie ist dadurch für Kinder leichter handhabbar.

Zahnpasta für Kleinkinder enthält wenig Fluorid
Für die Jüngsten empfiehlt sich eine gering fluoridierte Zahncreme. Zahnpasta für Erwachsene enthält meist zwischen 1000 und 1500 ppm (parts per million) Fluorid. Das entspricht 1 bis 1,5 Milligramm pro Gramm Zahnpasta. Da Kinder bis zum Schulalter noch vergleichsweise viel Zahnpasta verschlucken, statt sie auszuspucken, dürfen Kinderzahncremes maximal 500 ppm Fluorid enthalten, also 0,5 Milligramm pro Gramm Zahnpasta. Die Zwischenstufe sind sogenannte Juniorzahnpasten, die zwar genau wie eine Zahncreme fluoridiert, aber vom Geschmack her sanfter und vielleicht sogar mit Fruchtaromen versehen ist. Empfohlen werden diese Zahncremes meist ab dem sechsten oder siebten Lebensjahr. "Mitunter ist es ...

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