Rekordergebnis bei Europawahl

Grüne haben in Freiburg mehr Stimmen als CDU und SPD zusammen

Joachim Röderer, Simone Lutz, Uwe Mauch

Von Joachim Röderer, Simone Lutz & Uwe Mauch

So, 26. Mai 2019 um 21:52 Uhr

Freiburg

So grün wie noch nie: Bündnis 90/ Die Grünen hat bei der Europawahl in Freiburg 38,5 Prozent der Stimmen erreicht. Das ist das beste Ergebnis, das die Partei je bei einer Wahl in ihrer Hochburg erreichte.


Die Grünen holen sogar deutlich mehr Stimmen als CDU und SPD zusammen. Die CDU schrumpft auf 16,2 Prozent, die SPD fällt auf 13,9 Prozent zurück. Enttäuschung auch bei der AfD: Die 5,3 Prozent bedeuten gegenüber der Europawahl 2014 sogar ein Minus von 0,4 Prozentpunkten.

Als am Sonntagabend etwa von 18.30 Uhr an die ersten Ergebnisse aus den Wahlbezirken auf der städtischen Homepage einlaufen, wird schnell klar, wer an diesem Abend in Freiburg jubeln kann und wo es lange Gesichter geben wird. Die Grünen liegen in nahezu allen Stadtteilen vorne – in Vauban sogar jenseits der 60-Prozentmarke. Je mehr Wahlbezirke ausgezählt sind, desto weiter schiebt sich der grüne Balken auf der Ergebnis-Grafik nach oben.

Am Ende übertrumpfen die Grünen sogar die 36,8 Prozent, die sie bei der Europawahl vor 15 Jahren geschafft hatten – und die bislang als bestes Ergebnis in den Büchern standen. Einen besonders bösen Absturz erlebt die SPD, die gegenüber der Europawahl 2014 in Freiburg 10,5 Prozentpunkte verliert. Vor fünf Jahren hatte die SPD hinter den Grünen sogar noch den zweiten Platz in der Wählergunst der Freiburger erreicht. Zumeist zweistellige Verluste gibt es quer durch die Stadt. Besonders stark sind sie in den einstigen Hochburgen im Westen.

Schwer gerupft wird auch die CDU, die nur noch 16,2 Prozent der Stimmen ins Ziel bringt. Das beste CDU-Resultat liefert erneut der Tuniberg-Ortsteil Waltershofen mit 33 Prozent. Im Bezirk Altstadt-Ring, in der Unterwiehre und im Stühlinger rutscht die CDU sogar unter die Zehn-Prozent-Marke.

Die Linke (6,6 Prozent) verliert gegenüber 2014 zwei Prozentpunkte, die FDP (4,3 Prozent) gewinnt einen Punkt hinzu. Die AfD verliert in Freiburg gegen den Bundestrend und kommt am Ende auf 5,3 Prozent. Ihre Bestwerte holt die Rechtsaußen-Partei in Landwasser mit 16,4 Prozent und eben Weingarten.

Die Grünen feiern den Wahlsieg in der Wodanhalle mit einer Party: "Wir sind sehr glücklich!" ruft Chantal Kopf, Kreisvorsitzende der Freiburger Grünen. "Die Europawahl wurde als Klimawahl wahrgenommen", sagt Kopf, "in Freiburg hatten wir ja starke ,Fridays for Future‘-Proteste." Deshalb erwarte sie jetzt, dass ihre Partei dieses sensationelle Ergebnis auch bei der Gemeinderatswahl wiederholen könne: "Wir wollen den Klimaschutz auf europäischer Ebene und in Freiburg weiterbringen." Die Stimmen für die Kommunalwahl werden erst am Montag ausgezählt.

Der Freiburger Politikwissenschaftler Ulrich Eith analysiert das Ergebnis: "In Freiburg wurde die Entwicklung der Grünen immer schon schärfer und früher gesehen, die dann zum bundesweiten Trend wurden." Er spricht von einem "Seismographen für die Grünen, was möglich ist".

Unruhe hatte es am Wahltag in St. Georgen gegeben. Dort hatten in einem Wahlbezirk viele Wählerinnen und Wähler offenbar keine Wahlunterlagen für die Europa- und Kommunalwahl erhalten. Der Fehler, so hieß es bei der Stadt, liege bei der Deutschen Post. "Wir haben aber sichergestellt, dass in allen Wahllokalen genügend Stimmzettel zum Ausfüllen vorrätig waren", so der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. Teils bildeten sich dann Schlangen in den Wahllokalen – und mancher Wähler zog wieder ab, weil er nicht warten wollte.
Der Live-Ticker vom Wahlabend – mit weiteren Stimmen – zum Nachlesen

22.31 Uhr: So hier kommt das vorläufige amtliche Endergebnis der Europawahl in Freiburg:
Grüne 38,5 % / CDU 16,2 % / SPD 13,9 %
AfD 5,3 % / FDP 4,3 % / Die Linke 6,6 %/
Die Partei 3,8 %

21.46 Uhr Das Endergebnis? Es fehlt immer noch. Wir hängen und hängen und hängen bei 206 von 207 Wahlbezirken. Viel drehen wird sich nicht mehr. Das fast amtliche Endergebnis lautet:
Grüne 38,5 % / CDU 16,3 % / SPD 13,9 %
AfD 5,3 %/ FDP 4,3 % / Die Linke 6,6 %/
Die Partei 3,8 %.

21.11 Uhr: Wir warten auf das Endergebnis. Es fehlen noch 2 von 207 Wahlbezirken.

21.08 Uhr: Eine Frage, die sich natürlich stellt: Was bedeutet dieses Freiburger Europawahl-Ergebnis nun für die Kommunalwahl? Die Antwort: Prognosen sind eher schwierig. Denn: Die Stimmen werden sich bekanntlich auf 18 Listen verteilen. Klar ist aber: CDU und SPD dürften der morgigen Auszählung entgegenbibbern und hoffen, dass sie beim Gemeinderat nicht auch so eine böse Klatsche einfahren. Die Grünen werden da schon ein bisschen optimistischer in den Montag gehen. Der BZ-Ticker ist am Montag jedenfalls wieder am Start und live dabei. Hier verpassen Sie nichts.

21 Uhr: "In Freiburg wurde die Entwicklung der Grünen immer schon schärfer und früher gesehen, die dann zum bundesweiten Trend wurden", analysiert der Freiburger Politikwissenschaftler Ulrich Eith das Ergebnis. Er spricht von einem "Seismographen für die Grünen, was möglich ist." Bemerkenswert findet er, dass von der Unzufriedenheit mit der Regierung die kleinen Oppositionsparteien FDP und Linke gerade nicht profitierten. Die Grünen hätten mit ihren Positionen zum Klimaschutz und pro Europa die richtigen Themen gesetzt.

20.44 Uhr: Die Wahlbeteiligung wurde noch einmal nach oben korrigiert. Sie liegt nun bei 66 Prozent – das sind gut elf Prozentpunkte mehr als bei der Europawahl 2014. Bei der Auszählung fehlen nun nur noch sieben Wahlbezirke zum Endergebnis.

20.31 Uhr: Das schlechte Abschneiden der CDU bei der Europawahl führt der Freiburger Markus Meyer, Kandidat der CDU-Landesliste auf Platz 13, auf eine gewisse Wahlmüdigkeit zurück: "Die Bürger waren nicht in Wahlkampfstimmung, zu hochkarätigen Veranstaltungen kamen nur wenige Leute – aktuell ist der klassische CDU-Wähler wahlmüde." Die Verluste der Partei in Freiburg wollte er am Wahlabend noch nicht kommentieren: "Das müssen wir noch analysieren, da habe ich im Moment noch keine Antwort."

20.30 Uhr: Kopf hoch, signalisiert Julien Bender, Vorsitzender des Freiburger SPD-Kreisverbandes, die Europawahl müsse nicht unbedingt ein Zeichen für die am Montag auszuzählende Kommunalwahl sein. Dass seine Partei auf europäischer Ebene erdrutschartig Wählerinnen und Wähler verloren hat, liege daran, "dass man uns nicht zutraut, die Probleme von Klimaschutz und sozialem Miteinander zu lösen", so Bender. "Wir verlieren massiv, seit wir in der großen Koalition sind." Es sei schwer, gegen den Trend zu gewinnen.
Dennoch: Die Freiburger SPD habe die richtigen Themen auf dem Schirm, das habe sich schon bei der gewonnenen OB-Wahl vor einem Jahr gezeigt. "Wir drängen schon lange darauf, soziale Themen und Klimaschutz in den Vordergrund zu rücken", so Bender, "aber wir konnten auf Landes- und Bundesebene nicht damit durchdringen." Für die Kommunalwahl aber gelte: "Nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir werden sehen."

20.25 Uhr: Noch ein paar Daten zur CDU: Die Christdemokraten liegen in den Stadtbezirken Altstadt-Ring, Unterwiehre und Stühlinger jeweils unter der 10-Prozent-Marke, in Vauban wieder einmal sogar unter der 5-Prozent-Marke. Das beste CDU-Ergebnis lieferte einmal mehr Waltershofen mit 33 Prozent. Die SPD ist mittlerweile in Freiburg unter die 14-Prozent-Linie gerutscht. Und die AfD liegt mittlerweile sogar unter ihrem 2014er-Ergebnis.

Der Stand nach 190 von 207 Wahlbezirken:
Grüne 38,4 % / CDU 16,1 % / SPD 13,8 % /
Linke 6,7% / AfD 5,4 % / FDP 4,2 %

Viel bewegt sich da insgesamt nicht mehr. Wir nähern uns dem Endergebnis:

20.12 Uhr: Wenn man durch die Ergebnisliste scrollt, wird klar: In vielen, vielen Stimmbezirken haben die Grünen die 40-Prozent-Marke übersprungen. Das Rekordergebnis am Rekordabend liefert der Wahlbezirk 880-03 in Vauban: Hier holten die Grünen 62,5 Prozent. Für die CDU blieben 1,2 Prozent (!), für die SPD immerhin noch 7,1 %.

20.02 Uhr: Andreas Schumacher, Sprecher des Freiburger AfD-Kreisvorstandes, hätte sich von der Europawahl ein besseres Ergebnis erhofft. "Wir dachten an etwa 12 Prozent bundesweit", so Schumacher, "dass es nun knapp 11 werden, liegt sicherlich auch an der bundesweiten Stimmung." Das Thema Klimawandel hat seiner Meinung nach die Wähler mobilisiert, "das zeigt auch das gute Ergebnis der Grünen und das schlechtere der anderen Parteien", so Schumacher.
In Freiburg sieht es gegen 20 Uhr so aus, als habe die AfD mit 5,7 Prozent nicht mehr Wähler gewinnen können als vor fünf Jahren. "Natürlich sind wir nicht ganz zufrieden, wir hätten uns 7 Prozent gewünscht, aber auch das liegt an der aktuellen Stimmung", so Schumacher. Für die am Montag auszuzählende Kommunalwahl rechnet er mit einem ähnlichen Ergebnis. "Wir hoffen auf drei Mandate, aber ob es reicht, weiß man nicht."

20.50 Uhr: Die Frage, die sich nun stellt: Was bedeutet das Europawahl-Ergebnis für die Kommunalwahl? Die Antwort: Alle Prognosen sind schwierig, weil in Freiburg sich ja die Stimmen dieses Mal auf 18 Listen verteilen. Aber: CDU (9 von 48 Sitzen) und SPD (8 von 48) werden nach den herben Verlusten bei der Europawahl vor der morgigen Auszählung bibbern- ihnen drohen Mandatsverluste im Gemeinderat. Die Grünen (12 von 48) werden etwas optimistischer in den morgigen Tag gehen. Aber die Kommunalwahl ist eine andere Wahl. Ergo: Es wird spannend werden. Und der BZ-Liveticker ist am Montag natürlich wieder in bewährter Manier mit dabei. Bei uns verpassen Sie nichts.

20 Uhr: Zur besten Tagesschau-Zeit noch einmal ein Freiburg-Update. Nach 157 von 207 Bezirken heißt das Zwischenergebnis:
Grüne 38,2 %/ CDU 16,3 % / SPD 14,1 % /
AfD 5,7 % / FDP 4,2 % / Linke 6,6 %

Alles sieht danach aus: Die Grünen schaffen wohl bei der Europawahl 2019 in Freiburg ihr bestes Ergebnis aller Zeiten in der Stadt.

19.51 Uhr: Die Partei macht Party: Die Grünen in Freiburg feiern ihr ausgezeichnetes Ergebnis in Europa und in Freiburg. "Wir sind sehr glücklich!" ruft Chantal Kopf, Kreisvorsitzende der Freiburger Grünen. Kurz vor 20 Uhr hat die Partei knapp 21 Prozent in Europa eingefahren, in Freiburg hat sie mehr Stimmen als CDU und SPD zusammen, in vielen Wahlbezirken zweistellige Ergebnisse.
Wie kommt’s? "Die Europawahl wurde als Klimawahl wahrgenommen", sagt Kopf, "in Freiburg hatten wir ja starke "Fridays for Future"-Proteste." Deshalb erwarte sie jetzt, dass ihre Partei dieses sensationelle Ergebnis auch bei der Gemeinderatswahl wiederholen könne: "Wir wollen den Klimaschutz auf europäischer Ebene und in Freiburg weiterbringen." "Sehr, sehr glücklich", sagt die Freiburger Kreisvorsitzende, sei sie, wie viele Menschen ihre Partei unterstützt hätten. "Wir haben jetzt 720 Mitglieder, so viele wie noch nie. Wir bedanken uns für das Vertrauen, das uns die Wählerinnen und Wähler geschenkt haben, wir bedanken uns bei allen, die uns geholfen haben – ach, und jetzt feiern wir dieses wahnsinnige Ergebnis."

19.50 Uhr: Die AfD kann einmal mehr in Freiburg nicht viel reißen. Ihre besten Ergebnisse fährt die Rechtsaußen-Partei wieder in Landwasser und Weingarten im Freiburger Westen ein. In Landwasser liegt die AfD bei rund 14,8 Prozent, damit deutlich hinter den Grünen, aber in etwa gleichauf mit CDU und SPD. Ein überaus bitteres Ergebnis für die Sozialdemokraten in ihrer einstigen Hochburg. In Landwasser holt die AfD 16,4 Prozent, ein Prozentpunkt weniger als noch bei der Bundestagswahl 2017. In Hochdorf schafft die AfD 10,9 Prozent – ein Minus von 2,5 Punkten gegenüber der letzten Bundestagswahl.

19.38 Uhr: Jetzt ist gut die Hälfte der Stimmbezirke ausgezählt. Die Grünen legen ein fulminantes Ergebnis in Freiburg hin und liegen aktuell bei 37,5 Prozent. Die SPD verliert den zweiten Platz, den sie bei der Europawahl 2014 noch halten konnte, an die CDU. Die Christdemokraten dürfte das allerdings kaum trösten. Die CDU (16,5 %) hat aktuell gegenüber 2014 ein Minus von 5 Prozentpunkten zu Buche stehen, bei der SPD (14,1 %) fehlen gegenüber der letzten Europawahl in Freiburg sogar mehr als zehn Prozentpunkte. Die Grünen haben im Zwischenklassement zehn Prozentpunkte zugelegt. Die AfD liegt bei 6,1 Prozent – das ist ein sehr überschaubares Plus von 0,4 Prozentpunkten gegenüber 2014. Die Linke verliert 2 Prozentpunkte und liegt aktuell bei 6,6 %. Die FDP legt leicht auf 4,3 % zu.

19.32 Uhr: Das Ergebnis verfestigt sich immer mehr. Die Grünen dominieren die Europawahl in Freiburg. Der Stand nach 93 von 207 Bezirken:
Grüne 36,9 % / CDU 16,7 % / SPD 14,2 % /
Linke 6,7% / AfD 6,6 % / FDP 4,1 %

19.22 Uhr: Jetzt liegen die Grünen tatsächlich auf Freiburger Allzeit-Rekordkurs. Der Stand nach 74 von 207 Wahlbezirken:
Grüne 36,9 % / CDU 18,8 % / SPD 14,1 % /
Linke 6,6% / AfD 6,6 % / FDP 4,1 %.

19.20 Uhr: So etwas hat es selbst in der Grünen-Hochburg Freiburg noch nie gegeben: Aktuell liegen die Grünen bei 36,8 Prozent und haben deutlich mehr Stimmen als CDU (17 %) und SPD (14,1 %) zusammen.

19.16 Uhr: Voilà, ein Ergebnis aus einem Wahlbezirk im Stadtteil Vauban: Grüne 53,6 %, CDU 6,4 %, SPD 8,7 %, AfD 3,4 %, Die Linke 7,9 %.

19.12 Uhr: Das sind durchaus interessante Zwischenwerte. Nach 38 von 207 Bezirken liegen sowohl CDU (18,3 %) als auch SPD (14,5 % ) jeweils unter der 20-Prozent-Marke. Die AfD hat – Stand jetzt – knapp zwei Prozentpunkte auf 7,5 % zugelegt.

19.05 Uhr: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Mittlerweile sind 28 von 207 Wahlbezirken ausgezählt. Grüne 33 % / CDU 19,1 % / SPD 14,6 % / FDP 3,8 %/ Linke 6,2 % / AfD 8,2 %

Die Grünen steht quasi schon jetzt als Sieger in Freiburg fest. Es geht nur noch um die Höhe. Wenn wir auf die schnelle richtig recherchiert haben, kommt der Zwischenstand nahe an das beste Ergebnis heran, das die Grünen bislang bei einer bundesweiten Wahl in Freiburg erzielt haben. Dieser Bestwert liegt bei 36,8 Prozent – erreicht bei der Europawahl im Jahr 2004.

18.55 Uhr Die Grünen liegen sogar in einem Wahlbezirk im Tuniberg-Ortsteil Opfingen vor der CDU. Die AfD holt in dem Bezirk 10,1 Prozent. Das Zwischenergebnis nach 8 von 207 Wahlbezirken: Grüne 33,4 % / CDU 18,1 % / SPD 15,3 % / AfD 9,0 % / FDP 3,4 % / Die Linke 6,1 %.

18.50 Uhr: Als erstes Zwischenergebnis kam gegen 18.45 Uhr ein Waltershofener Stimmbezirk herein. Waltershofen ist normalerweise eine CDU-Hochburg. Hier liegen nun CDU und Grüne mit 28,8 Prozent gleichauf. Die CDU hat rund 12 Prozentpunkte verloren, die Grünen haben in diesem Bezirk knapp 23 Prozent gewonnen. Die SPD hat knapp 6 Prozentpunkte verloren. In einem Zähringer Stimmbezirk kommen CDU (14,6 %) und SPD (13,9 %) zusammen auf weniger Stimmen als die Grünen (38,5 Prozent).

18.30 Uhr: Rückblick: Die Grünen hatten vor fünf Jahren bei der Europawahl 2014 mit 27,7 Prozent vor der SPD mit 24,6 Prozent und der CDU mit 21,6 Prozent gewonnen. Die Linke holte damals 8,6 Prozent, die FDP 3,3 Prozent und die AfD 5,7 Prozent.

Die Stimmen für die Gemeinde- und Ortschaftsräte in Freiburg und den Ortsteilen werden erst am Montag ausgezählt.