Mutmaßliche Gruppenvergewaltigung

Hans-Bunte-Prozess: Gericht will auf einige Zeugen verzichten

Joachim Röderer

Von Joachim Röderer

Mo, 14. Oktober 2019 um 16:26 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Zeugen erscheinen nicht, ein Angeklagter verschläft, ein Dolmetscher fehlt: Der 14. Verhandlungstag im Fall der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung beim Freiburger Hans-Bunte-Areal verlief zäh.

Auf den Tag genau ein Jahr nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer damals 18-Jährigen wurde der Prozess gegen elf Angeklagte mit dem 14. Verhandlungstag fortgesetzt. Es war ein zäher und schwieriger Tag: Ein Angeklagter hatte verschlafen, zwei Zeugen kamen nicht, ein Dolmetscher war zu früh nach Hause geschickt worden. Besprochen wurde auch, dass Gericht, Anklage und Verteidiger in Zukunft wohl auf einige Zeugen verzichten wollen – vor allem auf solche, die Details der Tatnacht nur vom Hörensagen kennen.
Rückblick I: Im Hans-Bunte-Fall sind zwei weitere Angeklagte frei

Rückblick II: Zwei weitere Angeklagte im Hans-Bunte-Prozess kommen wohl frei
Zehn Angeklagte saßen am ...

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