Wenn die Abrechnung nicht stimmt

Robert Harsch

Von Robert Harsch

Sa, 15. April 2017

Haus & Garten

Mieter haben verschiedene Möglichkeiten, wie sie bei einer Nebenkostenabrechnung mit formellen oder inhaltlichen Fehlern richtig vorgehen.

Manche Betriebskostenabrechnung ist nicht in Ordnung. Mitunter sieht der Mieter auf den ersten Blick, dass Fehler enthalten sind – wie etwa ein einfacher Rechenfehler oder dass zu wenig Vorauszahlungen berücksichtigt wurden. Denkbar ist auch, dass die Abrechnung rechnerisch nicht nachvollziehbar ist oder unverständliche Abkürzungen enthält. Es stellt sich dann die Frage, wie der Mieter vorgehen kann – oder muss.

Zunächst: Immer hat der Mieter das Recht, Einsicht in die Unterlagen beim Vermieter oder Verwalter zu nehmen. Das muss er sogar, wenn er bestimmte Unklarheiten beanstandet, denn sonst kann es sein, dass seine Einwände vom Gericht als zu allgemein ("so hohe Kosten können nicht sein") gewertet werden (AG Berlin-Mitte, Urteil 21.1.2015 – 17 C 247/14; AG Schöneberg, Urteil 16.11.2016 – 11 C 141/16). Nach der Einsicht muss der Mieter dem Vermieter seine Rügen binnen eines Jahres ab Zugang der Abrechnung mitteilen, da er sonst seine Rechte verliert – es sei denn, er hat die Fristversäumnis ...

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