Heizen wie anno dazumal

Katja Fischer

Von Katja Fischer (dpa)

Mi, 12. September 2018

Haus & Garten

Wann sich strombetriebene Nachtspeicheröfen lohnen, und was beim Austausch zu beachten ist.

Nachtspeicheröfen waren lange gang und gäbe. Sie sind elektrisch betriebene Heizungen, deren Wärmespeicher sich mit Strom aufheizen, der nachts eingespeist und tagsüber genutzt wird – eine Idee aus den 1960er und 1970er Jahren, als Kraftwerke in Schwachlastzeiten ihren Strom zu einem günstigeren Nachttarif verkauften. Dann sollten sie per Gesetz verboten werden. Wie sieht es heute aus?

"Die Nachtspeicheröfen wurden eingebaut, als Strom noch günstig und CO2 noch kein Thema war", sagt Jürgen Stefan Kukuk von der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE). Ihr Komfort sei "eigentlich gar nicht mal schlecht". Sie können die Wärme bis zu 36 Stunden speichern. "Aber die Technik hat sich überholt. Und Heizen mit Strom ist auch aus Umweltgründen nicht akzeptabel."

Ökonomisch ist diese Art zu Heizen heute ebenfalls ein Desaster. Denn die ...

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