Miss Germany im Interview

"Ich habe nicht einmal einen Heiratsantrag bekommen"

Michael Saurer

Von Michael Saurer

Mi, 12. Februar 2020 um 20:20 Uhr

Panorama

BZ-Plus Mit der Wahl der neuen Miss Germany in Rust endet ihre Amtszeit: Nadine Berneis blickt auf ein Jahr als Schönheitskönigin zurück – und glaubt, dass eine weibliche Jury anders urteilen wird.

Ständig im Rampenlicht sein, nett lächeln, Prominente treffen – für viele junge Frauen wäre es ein Traum, einmal Miss Germany zu sein. Doch die Realität ist komplexer. Michael Saurer hat mit Nadine Berneis, der amtierenden Miss Germany, über ihre Erfahrungen gesprochen. Am Samstag wird im Europa-Park in Rust dann ihre Nachfolgerin gewählt.

BZ: Frau Berneis, Ihre Vorgängerin Anahita Rehbein hatte einen eher negativen Blick auf ihr Jahr als Miss Germany. Sie sprach von fehlender Unterstützung für Model-Shootings, von einer oberflächlichen Welt. Wie ist Ihre Bilanz?

Berneis: Alles in allem war das Jahr für mich sehr positiv. Natürlich war meine Erwartung durch das negative Resümee meiner Vorgängerin etwas gedämpft und natürlich habe ich mir zu Beginn auch meine Gedanken dazu gemacht. Andererseits hatte ich dadurch auch keine so hohen Erwartungen und konnte somit auch nicht enttäuscht werden. Aber im Endeffekt hatte ich ein richtig geiles Jahr.

"Es war einfach nicht mehr zeitgemäß, so eine Wahl auf die Schönheit einer Person zu reduzieren." Nadine Berneis BZ: Ein Kritikpunkt Ihrer Vorgängerin war, dass sie nur schmückendes Beiwerk sei und fast nur als Hostess auf Messen eingesetzt würde.

Berneis: ...

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