"Ich liebe Kartoffelgulasch"

Sa, 05. November 2011

Zisch-Texte

ZISCH-INTERVIEW mit dem Neuzugang des SC Freiburg Andreas Hinkel über seine Karriere.

Seit diesem Oktober kickt der Ex-Nationalspieler Andreas Hinkel beim SC Freiburg. Was er zum Klassenerhalt des Sportclubs zu sagen hat und wie es ihm im Breisgau gefällt hat Zisch-Reporterin Lisa Marie Nechels von der Hofackerschule den Spieler im Interview gefragt.

Zisch: In welcher Stadt wurden Sie geboren?
Andreas Hinkel: In Backnang. Das liegt etwa 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart.
Zisch: Wie alt waren Sie, als Sie angefangen haben Fußball zu spielen?
Hinkel: Ich habe schon im Alter von fünf Jahren begonnen.
Zisch: Wie lange sind Sie schon Fußballprofi?
Hinkel: Seit elf Jahren.
Zisch: In welchen Vereinen haben Sie schon gespielt?
Hinkel: Meine ersten spielerischen Erfahrungen sammelte ich beim TSV Leutenberg. Danach kam ich zum VfB Stuttgart, hier spielte ich erst in der Jugend und dann als Profifußballer. Mein nächster Verein war der spanische Club FC Sevilla. Von 2008 bis 2011 spielte ich bei dem schottischen Verein Celtic Glasgow. 2008 wurden wir Schottischer Meister. Seit Oktober 2011 bin ich beim SC Freiburg.
Zisch: Sind Sie verheiratet und haben Sie Kinder?
Hinkel: Ich bin verheiratet und wir haben zwei Kinder. Unsere Tochter ist zwei Jahre alt und unser Sohn elf Monate.
Zisch: Auf welcher Position spielen Sie?
Hinkel: Auf der des rechten Verteidigers.
Zisch: Haben Sie viele Tore geschossen?
Hinkel: In der Bundesliga, der Uefa und der Championsleague habe ich jeweils ein Tor geschossen. Das Toreschießen ist für einen Verteidiger nicht so wichtig. Für mich zählt, lange Pässe zu schießen und den Stürmern Vorlagen zu geben, damit sie die Tore schießen können.
Zisch: Ist Fußball im Ausland anders als in Deutschland?
Hinkel: Die Stimmung in den Stadien ist unterschiedlich. Das liegt auch an den Traditionen und am Charakter der Menschen. In Spanien gibt es im Fußball starke Emotionen und bei Celtic gab es einen großen irischen Einfluss.
Zisch: Welche Trainer hatten Sie in Ihrer Karriere?
Hinkel: Unter anderem den Bundestrainer Jogi Löw, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Ralf Rangnick und Rudi Völler.
Zisch: Gab es mal einen anderen Berufswunsch?
Hinkel: Ich wollte schon immer Fußballer werden. Aber ich habe auch eine Ausbildung zum Kaufmann absolviert.
Zisch: Welche Hobbys haben Sie außer Fußball?
Hinkel: Mein größtes Hobby ist die Familie. Auch Sport ist mir sehr wichtig, hier ist mein Beruf auch mein Hobby. Früher habe ich aber auch gerne Handball und Tischtennis gespielt.
Zisch: Haben Sie eine Lieblingsspeise?
Hinkel: Ich esse gerne den Kartoffelgulasch meiner Mutter und durch meine Zeit beim FC Sevilla habe ich Tapas kennengelernt.
Zisch: Sie sind erst seit kurzem in Freiburg, was gefällt Ihnen hier?
Hinkel: Freiburg ist durch die Universität eine junge Stadt und vor allem nicht zu groß. Mir gefällt die schöne Umgebung und die Natur.
Zisch: Schafft der SC den Klassenerhalt?
Hinkel: Es wird eng. Wir müssen uns anstrengen, um dieses Saisonziel zu erreichen. Wir sind ein gutes Team. In den Spielen gegen den HSV und Kaiserslautern haben wir gut gespielt, nur hat uns das Glück gefehlt.