Überblick

Ja oder Nein zu Dietenbach? Fragen und Antworten zum Bürgerentscheid

Simone Höhl, Manuel Fritsch, Uwe Mauch, Simone Lutz

Von Simone Höhl, Manuel Fritsch, Uwe Mauch & Simone Lutz

Mi, 20. Februar 2019 um 19:02 Uhr

Freiburg

Am Sonntag entscheiden die Freiburgerinnen und Freiburger: Soll das Dietenbachgebiet unbebaut bleiben? Die wichtigsten Fragen und Antworten haben wir noch einmal zusammengefasst.

Die Frage beim Bürgerentscheid am Sonntag, 24. Februar 2019 lautet: "Soll das Dietenbachgebiet unbebaut bleiben?" Wer also gegen eine Bebauung ist, stimmt mit "Ja". Wer dafür ist, einen neuen Stadtteil zu bauen, stimmt mit "Nein".
Wie soll der geplante Stadtteil aussehen?
Ein insgesamt 130 Hektar großes Gelände zwischen Rieselfeld, Besançonallee, Autobahnzubringer und Mundenhof wird auf 110 Hektar mit Gebäuden, Straßen, Infrastruktureinrichtungen, Gemeinschaftsflächen und Parks bebaut. Den Entwurf hat das Freiburger Architekturbüro K9 geliefert.
Die Aue des Dietenbachs und ein Grünzug am Käserbach teilen das Gelände. Dieser natürlichen Gliederung folgend liegen sechs Quartiere auf dem Gelände, die während der nächsten 25 Jahre nach und nach gebaut werden. In ihrer Mitte liegt ein zentraler Platz, um den herum Läden, Stadtteilzentrum, ein "Haus des Glaubens" und Cafés entstehen. Ein möglichst bunter, vielfältiger, ökologischer Stadtteil mit bis zu 6500 Wohnungen für etwa 15 000 Menschen soll Dietenbach werden: mit Studierendenwohnungen (700 will das Studentenwerk bauen), Wohnraum für Normalverdiener (die Stadtbau plant 1500 Wohnungen), mit Baugruppen und einer 50-Prozent-Quote für geförderten Mietwohnungsbau. Private Freiräume, Vorgärten und öffentliche Parks machen die sechs Quartiere grün. Fuß-, Rad-, und Autowege sollen Mobilität ermöglichen; die Straßenbahn erschließt den Stadtteil von Rieselfeld her. Geplant sind vier Kitas, die abends zu Quartierszentren umfunktioniert werden können, zusätzlich sind 18 weitere Kinderbetreuungseinrichtungen im Erdgeschoss einzelner Häuser vorgesehen.
Die meisten Häuser werden vierstöckig sein, in der Mitte wachsen sie auf sechs Geschosse an. Fünf Hochhäuser mit bis zu 20 Stockwerken sind Orientierungspunkte an den Eingängen zum Stadtteil. Baubeginn könnte im Jahr 2024 sein.

Wird der Dietenbachpark mit dem Dietenbachsee auch bebaut?
Warum soll Dietenbach überhaupt gebaut werden?
Doch in der vergangenen Woche korrigierte das Landesamt seine Prognose für Baden-Württemberg nach oben. Die genauen Zahlen für die einzelnen Städte sollen Ende März vorliegen.
Für die Berechnung des Wohnbedarfs sind die Prognosen die Basis. Die Stadtverwaltung kommt mit ihren Zahlen auf einen Bedarf von 16 000 Wohnungen in den nächsten elf Jahren, von denen 9200 im noch gültigen Flächennutzungsplan und durch Innenentwicklung zu realisieren seien (davon ist die Stadt allerdings weit ...

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