Literatur

James Baldwins Essays handeln von Diskriminierung und Befreiungskampf

Jürgen Reuß

Von Jürgen Reuß

Fr, 22. März 2019 um 19:00 Uhr

Literatur & Vorträge

BZ-Plus Was bleibt Menschen, die von Kindheit an grundlosen Demütigungen ausgesetzt sind? James Baldwins Essayband "Nach der Flut das Feuer" ist in deutscher Übersetzung erschienen.

Viel hat nicht gefehlt, und aus James Baldwin wäre nicht der großartige Schriftsteller geworden, als den ihn die Neuübersetzung seiner Werke jetzt wiederentdecken lässt, sondern ein flammender religiöser Führer. Literarisch hat er die Schlüsselszene dazu in "Von dieser Welt" verarbeitet, dem Auftaktband seiner Werkschau im Deutschen Taschenbuch Verlag. Der Roman kulminiert im großen Erweckungsmoment, in dem sich der junge Protagonist in der Kirche wimmernd vorm Altar zu Boden wirft.

Jetzt kann man im Essayband "Nach der Flut das Feuer" nachlesen, wie Baldwin diesen entscheidenden Lebensabschnitt autobiographisch für sich entschlüsselt. Doch der Text ist weit mehr als Selbstbeschau. Was er unter der Überschrift "Vor dem Kreuz" auf knapp 80 Seiten ausführt, ist – ohne Übertreibung – mit das Beste, was man bis heute über ...

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