Kleine Maus stoppt großen Damm

Jelka Louise Beule

Von Jelka Louise Beule

Fr, 06. März 2015

Freiburg

Das geplante und umstrittene Hochwasserrückhaltebecken wird von Günterstal Richtung Horben verschoben.

Das umstrittene Hochwasserrückhaltebecken im Stadtteil Günterstal mit einem 15 Meter hohen Damm wird jetzt doch nicht gebaut. Stattdessen soll eine Anlage in der Gemeinde Horben entstehen, außerdem wird das bestehende Rückhaltebecken "Breitmatte" aufgerüstet. Damit wird auch eine Bebauung des neuen Stadtteils Dietenbach möglich. Die Gesamtkosten liegen mit 10 bis 15 Millionen Euro höher als bei der bisher geplanten Variante. Kurios: Nicht die massiven Proteste der Bürger haben zum Umdenken geführt, sondern die Haselmaus, die dort lebt, wo der 15 Meter hohe Damm hinkommen sollte.

Aufatmen in Günterstal: Seitdem die Pläne für das Hochwasserrückhaltebecken bekannt geworden waren, stand Freiburgs kleinster Stadtteil geschlossen auf den Beinen. Ein 15 Meter hoher Damm direkt hinter den letzten Häusern von Günterstal würde die dort lebenden Menschen und die Landschaft massiv beeinträchtigen, so die einhellige Meinung. Sogar die Straße hätte für das Becken verlegt werden müssen. Bei einer Infoveranstaltung Ende 2013 warfen die Bürger den Verantwortlichen sogar ...

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