Mundart-Literatur

Ulrike Derndinger: Mit dem Dialekt bewaffnet

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

Fr, 23. Januar 2009 um 12:29 Uhr

Lahr

In ihren Internet-Blog schrieb ein Leser, er sehe in ihr, "ein Juwel" der jungen alemannischen Mundart-Literatur. Dabei will Ulrike Derndinger von Mundart gar nichts hören. Sie schreibe lediglich in ihrem Dialekt, weil es ihre Sprache sei.

Was sie schreibt, verändert sie selbst. Darin liegt die eigentümliche Wirkung der 31-jährigen Journalistin und Diplom-Theologin.

Glockengeläut auf dem Land. Die Bewohner des Ortenau-Dörfchens Kürzell wissen jetzt, dass ein Mann gestorben sei, denn schließlich erschallt die große Totenglocke. Bei einer Frau hätte man die kleine geläutet...
Das ist der Einstieg einer Kurzgeschichte, die Ulrike Derndinger zumindest in der Region bekannt gemacht hat. Sie gewann mit ihr 2005 den Mundart-Wettbewerb, den damals die "Badische Zeitung", der SWR und die Muttersproch-Gsellschaft veranstalteten. Seitdem hat die 31-jährige ...

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