Nein zu Kampftruppen

Manfred Dürbeck

Von Manfred Dürbeck

Mo, 01. September 2014

Lahr

Johannes Fechner, SPD-MdB, plädiert für eng beschränkte Waffenlieferungen in den Irak.

LAHR. Knapp ein Jahr ist Johannes Fechner, der SPD-Wahlkreisabgeordnete für den Bundestag im Amt – und weiß inzwischen aus eigener Erfahrung, wie zeitaufwändig und erfüllend der Job ist. Bereut hat er die Kandidatur zu keiner Zeit. Themen des Redaktionsgesprächs am Freitag waren neben Maut, Bahntrassierung und dem umstrittenen Freihandelsabkommen natürlich die kontrovers diskutierte Frage der Waffenlieferung in den Irak und die sich abzeichnende Schieflage zwischen Renten und Pensionen.

Waffenlieferung in den Irak
Am Freitag war noch offen, ob die Bundesregierung eine förmliche Zustimmung des Parlaments zur Lieferung anstrebt. "Die Tendenz geht aber dahin", sagt Fechner. Wie viele Abgeordnete tut er sich schwer mit einer Zustimmung: "Frieden schaffen mit Waffen ist ein Widerspruch." Andererseits gelte es, Völkermord zu verhindern und fanatisierte islamistische Kämpfer zu stoppen. "In der Abwägung bin ich für eine eng beschränkte Waffenlieferung an die Kurden – keine schweren Waffen, aber solche zur Panzerabwehr. Die muss von deutschen Soldaten ...

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