Beispiel Freiburg

Leben in der Hitzeinsel: Wie können Städte im Sommer abkühlen?

Andreas Frey

Von Andreas Frey

Fr, 15. November 2019 um 21:52 Uhr

Bildung & Wissen

BZ-Plus Im Sommer heizen sich Städte auf, auch in Freiburg wird die Innenstadt zum Backofen. Nun entwickeln Forscher Modelle, um der Hitze entgegenzuwirken. Ein Wiener Projekt könnte als Vorbild dienen.

Am Abend des 26. Juni stehen in Freiburg kurz vor Sonnenuntergang 25 Studenten bereit, um mit dem Fahrrad die Hitze in der Stadt genauer zu untersuchen. Es ist der Höhepunkt der ersten Hitzewelle des Jahres. Sie bringt Europa Werte, wie man sie eigentlich erst in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren erwartet hätte. In Freiburg erreichen die Höchstwerte an diesem Junitag fast 40 Grad, kurz vor Sonnenuntergang zeigt das Thermometer in der Innenstadt mehr als 30 Grad. Dennoch fangen die Studenten an zu strampeln, sie schwärmen in alle Himmelsrichtungen aus. An ihren Rädern sind Taschen mit Messinstrumenten und GPS-Trackern angebracht.

Ein bis drei Grad ist eine Stadt wärmer als das Umland
Meteobikes werden die mobilen Messstationen genannt, insgesamt legen die Studenten an diesem Abend 450 Kilometer zurück, manche fahren bis weit in den Schwarzwald hinein. Aber sie müssen schon einige Kilometer fahren, um überhaupt Abkühlung zu finden. Bis weit ins Umland bleibt es heiß, nur weit draußen sinkt das Thermometer auf 23 Grad.

Acht Grad Unterschied zu Beginn der Nacht. "Das ist für eine kleine Großstadt schon besonders", sagt Andreas Christen, der Leiter des Meteobike-Projekts. Aus den dabei gesammelten Daten entstand ...

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