Literatur

Bachtyar Alis Roman "Die Stadt der weißen Musiker"

Hartmut Buchholz

Von Hartmut Buchholz

Sa, 11. November 2017 um 00:01 Uhr

Literatur & Vorträge

In Bachtyar Alis Roman "Die Stadt der weißen Musiker" versinkt man in einem gewaltigen Epos. Es geht um die Gräuel von Kriegen und die Tröstungen der Kunst.

Es gibt Romane, die der Leser verschlingt – und es gibt Romane, die den Leser verschlingen. Bachtyar Alis grandiosen Roman "Die Stadt der weißen Musiker" kann man nicht im eigentlichen Sinne lesen; man versinkt in diesem gewaltigen Epos, in einem Strudel aus Bildern, Landschaften und Figuren, in einer Halluzination aus Märchen und Mythen. Lesen als Trance.

"Die Stadt der weißen Musiker" ist, inhaltlich wie formal, ein hochambitioniertes Erzählprojekt, das – ein großes Thema, dem dieses Buch wahrlich gewachsen ist – um Schrecken und Schönheit gezirkelt ist, um die Gräuel des Krieges und die Tröstungen der Kunst, um Terror, Folter, Macht und Diktatur sowie um die Fluchträume und Gegenwelten, die Musik, Bildende Kunst und Literatur entwerfen. Held und Erzähler – "Wir haben gewissermaßen das Buch unter uns aufgeteilt" – komponieren diesen Roman in dialektischer Wechselrede, sich ...

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