Wie es sich anfühlt, Flüchtling zu sein

Thomas Loisl Mink

Von Thomas Loisl Mink

Do, 13. November 2014

Lörrach

Mehrnousch Zaeri, die als Kind mit ihrer Familie aus dem Iran floh, las beim sozialpolitischen Martinstag aus ihrem Buch.

LÖRRACH. Krisen und Kriege an vielen Orten der Welt haben zur Folge, dass vermehrt Flüchtlinge nach Europa und Deutschland kommen. Wie Betroffene ihre Flucht und ihre Aufnahme erleben, darüber wissen nur wenige Bescheid. Mehrnousch Zaeri hat ein Buch darüber geschrieben, wie sie als Kind die Flucht ihrer Familie aus dem Iran nach Deutschland erlebt hat. Daraus las sie im Gemeindezentrum der Friedensgemeinde vor.

Das Diakonische Werk im Landkreis und der Evangelische Kirchenbezirk hatten zum dritten sozialpolitischen Martinstag eingeladen, da man St. Martin mit Gerechtigkeit und Teilen verbindet, wie Michael Schmitt-Mittermeier sagte. Er prangerte an, dass schon wieder von "Migrationsflut" oder "Asylbewerberschwemme" gesprochen werde, obwohl gerade mal rund ein Viertel so viele Flüchtlinge in Deutschland ankommen wie 1989, wo vor allem Spätaussiedler kamen.

Mit Mehrnousch Zaeri hatte man eine Frau eingeladen, die aus eigener ...

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