Horben

Luisenhöhe wird zu einem Vier-Sterne-Hotel umgebaut

Tanja Bury

Von Tanja Bury

Do, 14. Februar 2013

Gastronomie

Erst entkernt, dann neu konzipiert: Luisenhöhe in Horben wird zu einem Vier-Sterne-Hotel umgebaut. Ein mögliches Windrad sieht Gastronom Toni Schlegel sehr kritisch.

HORBEN. Einige der Rollläden sind zu, der Kasten für die Speisekarte ist verwaist, statt Autos stehen Container auf dem Parkplatz: Die Luisenhöhe in Horben befindet sich noch immer im Dornröschenschlaf. Ein Jahr ist es jetzt her, dass der Freiburger Gastronom Toni Schlegel das Gebäude übernommen hat. Aus seinem Anfangsplan, das Hotel zum Jahreswechsel 2012/2013 wiederzueröffnen, ist nichts geworden. Schuld daran sind nicht nur die aufwändigen Sanierungsarbeiten, sondern auch die Überlegungen, in direkter Nachbarschaft zur Luisenhöhe eine Windkraftanlage zu bauen. "Das war für mich ein Schlag ins Gesicht", so Toni Schlegel.

Was Toni Schlegel aus der Luisenhöhe machen will, ist ein Vier-Sterne-Hotel für Urlauber, Tagungsgäste und Tagesbesucher. Neben Restaurant und dem beliebten Biergarten wird es einen anspruchsvollen Wellnessbereich mit verschiedenen Saunen, Dampfbad und Whirlpool geben. Die bislang 45 recht kleinen Zimmer wird Schlegel zu 35 Zimmern und Suiten – mit bis zu 40 Quadratmetern Fläche – umbauen. Dazu sind aufwändige Bauarbeiten nötig. "Das Gebäude wurde, entgegen ersten Planungen, komplett bis auf die Holzkonstruktion entkernt. Dazu wurden über 60 Container Bauschutt abtransportiert", berichtet Gastronom Toni Schlegel. Auch die Statik des Gebäudes wurde einer intensiven Prüfung unterzogen. Rund vier Wochen war der Statiker dafür in der Luisenhöhe tätig. "Der Wunsch, zu Silvester 2012 zu eröffnen, war einfach naiv", sagt Schlegel jetzt, wo er den ganzen Sanierungsaufwand überblicken kann.

Doch es sind nicht nur die zusätzlichen Arbeiten, die Schlegels Zeitplan erst ...

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